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Komplette Kompetenz für Feucht- und Nassräume: Die Knauf Gips KG hat seit 1. Januar.2017 den Vertrieb der Aquapanel Cement Board-Technologie integriert.    (Foto: Knauf Aquapanel / Ekkehart Reinsch)
Komplette Kompetenz für Feucht- und Nassräume: Die Knauf Gips KG hat seit 1. Januar.2017 den Vertrieb der Aquapanel Cement Board-Technologie integriert. (Foto: Knauf Aquapanel / Ekkehart Reinsch)

Knauf bündelt Kompetenz

Knauf Aquapanel fokussiert Perlit-Produkte

Dortmund – Mit Wirkung zum 1. Januar hat die Knauf Gips KG die zementgebundenen Bauplatten Aquapanel Cement Board Indoor, Aquapanel Cement Board Outdoor sowie Aquapanel Cement Board SkyLite in das eigene Trockenbausortiment übernommen und wird damit zum Komplettanbieter im Bereich Feucht- und Nassräume. Knauf Aquapanel konzentriert sich künftig vor allem auf Produkte aus veredeltem Perlit für den Baustoffmarkt, aber auch für den Gartenbau und die Industrie.

Im Bereich der zementgebundenen Bauplatten hat die Knauf Aquapanel GmbH mit der Aquapanel-Technologie in den vergangenen Jahrzehnten Maßstäbe gesetzt. Ihr Markenzeichen sind robuste und individuell gestaltbare Systemlösungen für hoch beanspruchte Nass- und Feuchträume bis hin zu Außen-/Fassadenanwendungen.

Auf Basis unterschiedlicher Plattenwerkstoffe entwickelte Knauf das Potenzial des modernen Trockenbaus kontinuierlich zu leistungsfähigen Systemen weiter und erweiterte die Einsatzbereiche dieser innovativen Bauweise. Zum 1. Januar wurden diese Lösungen nun in den Vertrieb der Knauf Gips KG überführt. Damit vervollständigt das Unternehmen in Iphofen insbesondere seine Kompetenz für Feucht- und Nassraumlösungen und wird in diesem Segment zum Komplettanbieter – vom häuslichen Bad bis zu hoch feucht belasteten Räumen im gewerblichen Bereich.

„Von der Integration profitieren unsere Kunden: Sie haben künftig einen Ansprechpartner, der ihnen aus einer Hand die passende technisch abgestimmte und zugleich wirtschaftliche Lösung präsentiert“, erläutert Oliver Fröhlich, Vertriebsdirektor Trockenbau.

Komplettanbieter für Feucht- und Nassraum
Das Portfolio reicht damit von einfachen häuslichen Anwendungen mit der bewährten imprägnierten grünen Gipsplatte GKBI über das 2015 eingeführte Komplettsystem Drystar bis hin zu Nassraumlösungen auf Basis von Aquapanel Cement Board Indoor für höchste Feuchte-Beanspruchungsklassen wie zum Beispiel öffentliche Bäder, gewerblich genutzte Duschen, Wellnessbereiche, Saunen oder auch viele Bereiche der Lebensmittelverarbeitung, in denen zum Beispiel mit Strahlwasser gereinigt wird.

Zusammen mit den Feucht- und Nassraumlösungen für den Innenbereich übernimmt die Knauf Gips KG auch die von der Knauf Aquapanel GmbH in den vergangenen Jahren im Markt etablierten Lösungen für den Außenbereich wie die innovative Knauf-Außenwand sowie das besonders leichte Aquapanel Cement Board SkyLite für Decken im Außenbereich.

Die Knauf-Außenwand mit Aquapanel-Technologie ist ein zukunftsweisendes Trockenbausystem für die Gestaltung von Fassaden, das Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und bauphysikalische Vorteile optimal miteinander verbindet.
Im Fokus: veredeltes Perlit
Die Knauf Aquapanel GmbH wird sich künftig noch intensiver auf die Weiterentwicklung und Vermarktung von veredeltem Perlit konzentrieren und mit starken Marken wie TecTem, Bituperl Volite, Cryoperl, Perligran sowie den Bodenlösungen rund um Aquapanel Cement Board Floor im Markt vertreten sein.

In Zeiten nachhaltigen Bauens und eines neuen Bewusstseins für natürliche Baustoffe, die aktuell eine Renaissance erfahren, zeigt das Dortmunder Unternehmen unter anderem mit der Neuentwicklung „Staubex Plus“, die als erste mineralische Lösung auf dem Markt die aktualisierten Anforderungen gem. BEB-Merkblatt 4.6 erfüllt, dass in Perlit noch sehr viel Potenzial steckt.

Seinen Handelspartnern bietet Knauf Aquapanel auch mit dem geänderten Produktsortiment weiterhin eine Menge attraktiver Möglichkeiten, um die gemeinsamen Zielgruppen zu erreichen und zu unterstützen.
Ziel ist es, die aus dem Vorverkauf beziehungsweise der Objektberatung entstandene Nachfrage mit starken Handelspartnern erfolgreich zu bearbeiten.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: März 2017 |Seite 39

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