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In Tel Aviv wachsen derzeit mehrere Hochhäuser mithilfe der Peri-Klettertechnik in die Höhe. (Foto: PERI GmbH)
In Tel Aviv wachsen derzeit mehrere Hochhäuser mithilfe der Peri-Klettertechnik in die Höhe. (Foto: PERI GmbH)

Klettersysteme wirtschaftlich aufeinander abgestimmt

Neubau des Alon Towers „BSR Center TLV“ im israelischen Tel Aviv

Weißenhorn – Für eine wirtschaftliche Ausführungslösung beim Neubau der Alon Towers „BSR Center TLV“ in Tel Aviv (Israel) kombinierten israelische Peri-Ingenieure gleich mehrere Klettervarianten. Sie stimmten ihr Systemkonzept mit Kletterschalung und -schutzwand optimal aufeinander sowie exakt auf die Baustellenbedürfnisse ab.

Die Alon Towers sind zwei symmetrisch angeordnete, 164 Meter hohe Zwillingstürme. Sie sind Teil des neuen, modernen Bürokomplexes „BSR Center TLV“ und definieren die Skyline von Tel Aviv neu. Architektonische Besonderheit ist die von allen Seiten wahrnehmbare, X-förmige Fassadengestaltung. Beide Türme verjüngen sich bis auf halbe Höhe und verbreitern sich wieder nach oben hin.

Angepasstes Ausführungskonzept
Peri Israel lieferte hierfür ein ideal angepasstes Ausführungskonzept auf Basis der ACS- und RCS-Selbstklettersysteme sowie krankletternder CB-Bühnen. Dadurch arbeitet die Baustellenmannschaft auch in großer Höhe effizient – weitestgehend wind- und sichtgeschützt sowie unabhängig von Kran und Wetter. Das Peri-Rundum-Paket mit Planungsleistung, Baustellensupport und Logistik sorgt insbesondere für die Einhaltung eines hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Zudem finden die straffe Zeitvorgabe sowie die beschränkte Krankapazität Berücksichtigung.

Kletterschalung und Kletterschutzwand
Die Kletterschalungslösung für den Gebäudekern ist eine Kombination von ACS, RCS und CB in Verbindung mit der VARIO GT 24-Träger-Wandschalung und einer abgehängten Domino-Rahmenschalung für die nachfolgenden Zwischenwände. Mit der gewählten Herstellung der Kerne in jeweils zwei aufeinander folgenden Abschnitten ist die Taktfolge exakt auf die Ausführung der zeitkritischen Bewehrungsarbeiten abgestimmt.

Die umlaufende Einhausung und Absturzsicherung der jeweils obersten Rohbaugeschosse erfolgt mit der RCS-Kletterschutzwand, geometrisch angepasst an die vor- und rückgeneigte Fassade sowie ausgelegt für den erforderlichen Neigungswechsel in knapp 80 Meter Höhe.
Die RCS-Schutzwandeinheiten klettern dabei kranunabhängig mithilfe mobiler Selbstkletterwerke in die jeweils nächste Etage. Einen wichtigen Bestandteil der Peri-Schutzwandlösung stellen die integrierten Ausfahrbühnen dar, die eine temporäre Materiallagerung und das Umsetzen von Lasten mit dem Kran ermöglichen.

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Erschienen in Ausgabe: April 2016 | Seite 21

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