Modulbauweise - von

Kita-Platz verzweifelt gesucht

Modulare Raumkonzepte schützen Kommunen vor Schadenersatz

Kehl – Mütter ziehen von Kita zu Kita, Väter ziehen vors Rathaus. Trotz bisherigen Ausbaus des Betreuungsangebotes raubt die Platzvergabe vielen Eltern immer noch den letzten Nerv. Eltern, die wegen eines fehlenden Kitaplatzes nicht arbeiten gehen können, haben in der Regel einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber ihrer Kommune. Hat also ein Elternteil wegen des fehlenden Kitaplatzes einen Verdienstausfall, so kann er diesen von der Kommune ersetzt bekommen, wenn kein Betreuungsplatz zur Verfügung steht.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wird ein Drittel der unter Dreijährigen in einer Kita betreut. Doch rund zehn Prozent mehr, nämlich insgesamt 44 Prozent der Eltern; wünschen sich laut Familienministerium einen Kita-Platz. Hier zeigt sich das gewaltige Defizit, das Eltern und Kommunen Kopfzerbrechen bereitet.
Ein gewichtiger Grund für das fehlende Platzangebot ist Mangel an geeignetem Raum. Dieser Mangel lässt sich mit Festbauten in der notwendigen Zeitspanne fast nie bewältigen. Im Trend liegen deshalb schnelle und flexible Lösungen für modulare Kitas, zum Beispiel von Algeco. In nur zwölf Wochen kann eine bedarfsgerechte Smart-Kita mit Wohlfühlklima entstehen.
Die Toxproof-Zertifizierung vom TÜV Rheinland bestätigt eine ausgezeichnete Raumluft. „Beim kürzlich realisierten Mietgebäude für eine Schule im Herzen von München belegen Messungen eine beispielhafte Raumluftqualität unter 300 Mikrogramm pro Kubikmeter als Summe der flüchtigen organischen Substanzen (TVOC = total organic volatile compounds)“, erklärt Harald Suhrcke, verantwortlich für Marketing und Produktentwicklung bei Algeco.

Beim Einsatz der schnell verfügbaren Raummodule entscheiden die Kommunen, ob sie langfristig investieren oder mieten. Auch bei Bedarfsänderungen bleiben sie flexibel, denn Smart-Kitas können ohne großen Aufwand verkleinert, vergrößert oder umgenutzt werden, beispielsweise zu Wohnzwecken - und sogar der Standort kann gewechselt werden.
Investitions-Entscheider bewerten die Modulbauweise als zukunftsweisend und vorteilhaft für Bildungsbauten sowie Mikro- und Studentenwohnungen. Als wichtigster Vorteil wird die kurze Bauzeit in Verbindung mit der hohen Flexibilität gesehen. Die modernen Raumlösungen sind nachhaltig, energieeffizient und stehen der klassischen Festbauweise in nichts nach. Die Bauherren profitieren zudem von absoluter Kostensicherheit.

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Erschienen in Ausgabe: Februar 2017 | Seite 36

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