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Kartellamt gegen Fusion von Birco mit ACO

ACO-Geschäftsführer will die Behörden--Entscheidung auf weiteres Vorgehen hin prüfen

Aus dem geplanten Zusammenschluss zwischen der Birco GmbH und der ACO-Gruppe wird es nichts. Das Bundeskartellamt hat am 14. Januar entscheiden, die Fusion der beiden Entwässerungstechnik-Hersteller nicht zu genehmigen. Die Enttäuschung bei dem geschäftsführenden Gesellschafter von Birco ist groß: "Ich bedauere die Entscheidung des Bundeskartellamts sehr", so Frank Wagner. Das ändere aber nichts daran, dass Birco weiter eine bedeutende Marktstellung behalte, betont er. Das Geschäftsjahr 2021 sei sehr erfolgreich verlaufen, so Wagner: "Wir blicken auch weiterhin zuversichtlich in die Zukunft."

Im Juli vorigen Jahres hatte Birco einen Vertrag mit der ACO-Gruppe zum Verkauf von 100 Prozent ihrer Anteile unterzeichnet. Mit einem Zusammenschluss wollten beide Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam ein noch breiteres Produktportfolio und individuellere Systemlösungen aus einer Hand anbieten. Über dieses Vorhaben musste das Bundeskartellamt im Rahmen eines Hauptprüfverfahrens entscheiden - mit nun negativem Ergebnis.

Auch ACO-Geschäftsführer Thomas Bendixen bedauert die Entscheidung der Behörde: „Wir hatten uns ebenfalls auf den Zusammenschluss gefreut", sagt er und schließt nicht aus, weiter für eine Fusion zu kämpfen. "Wir werden die Beschlussfassung in den kommenden Wochen sorgfältig prüfen und danach über das weitere Vorgehen entscheiden.“

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