von Redaktion
Kalksandstein schafft Wohnvielfalt in Düsseldorf-Derendorf
Formate der XL-Rasterelemente folgen einem Baukastenprinzip im 12,5-Raster
Auf dem Areal einer ehemaligen Haftanstalt im Düsseldorfer Stadtteils Derendorf sind neue Wohnblocks entstanden. Zwischen kompakten 44 und großzügigen, familientauglichen 150 Quadratmetern bewegen sich die Einmietmöglichkeiten.
70 bis 80 Prozent des Wandmaterials ist KS-Original
Die Architekten vom HPP-Architekturbüro setzten in allen Geschossen auf Kalksandstein. XL-Rastersteine von KS-Original machen nun rund 70 bis 80 Prozent des Wandmaterials aus. Sowohl die Außen- als auch die tragenden Innenwände bestehen daher aus Kalksandstein.
„Für uns ist der Baustoff ein Allrounder“, erzählt Architekt Thomas Heimowski. „Er deckt alles ab, was wir an Anforderungen haben“, so der Experte weiter. Zum einen schätzen die Architekten den Schall- und Brandschutz des weißen Steins. Zum anderen setzen sie auf eine einfache Umsetzung der Pläne.
Denn die Formate der XL-Rasterelemente folgen einem Baukastenprinzip im 12,5-Raster: ein klar definiertes Regelformat mit einer Breite und Höhe von 489 Millimetern, zwei Ergänzungsformate sowie Ergänzungssteine. Dadurch waren nicht nur nahezu alle Wandlängen planbar. Auch auf aufwändige Sägearbeiten auf der Baustelle konnte verzichtet werden.
Mithilfe eines Minikrans wurden die Großformate versetzt. Das Nut-Feder-System gewährleistete dabei Präzision und Ausführungssicherheit – ein Aspekt, den auch der Projektleiter Heimowski an der Arbeit mit dem massiven Stein schätzt: „Mit Kalksandstein konnten wir sehr gut und zügig Fortschritte erzielen."
Grundstruktur ist vertikal geschichtet
Die bewusst einfache Bauweise ist auch zur Grundlage für den größtmöglichen Wohnungsmix geworden. Die Grundstruktur des Gebäudes ist eine vertikale Schichtung. Die tragenden Wände und haustechnischen Anlagen verlaufen so durchgehend vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss, was den Planungs- und Bauprozess effizient gestaltete. Durch Besonderheiten, wie die zweigeschossigen Hofzugänge, die Eingangsfoyers oder die Rücksprünge der oberen Geschosse, ergaben sich neue Geometrien, die die Diversifizierung der Wohnungstypen ermöglichten.
Foto: KS-Original
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