Unternehmen - . Redaktion

Die Geiger-Unternehmensgruppe setzt den 50.000. Liebherr-Radlader für Gewinnungszwecke in einem Steinbruch in Wertach ein.  (Foto: Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH)
Die Geiger-Unternehmensgruppe setzt den 50.000. Liebherr-Radlader für Gewinnungszwecke in einem Steinbruch in Wertach ein. (Foto: Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH)

Jubiläum als Meilenstein

Liebherr-Werk Bischofshofen liefert 50.000. Radlader aus

Bischofshofen (Österreich) – Im Liebherr-Werk Bischofshofen ist der 50.000. Radlader vom Band gelaufen. Die Jubiläums-Maschine, ein L 566 XPower, ging an die Geiger-Unternehmensgruppe in Obersdorf, die die Maschine für Gewinnungszwecke im firmeneigenen Steinbruch Wertach im Allgäu einsetzt.

Martin Gschwend, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH, unterstrich bei der Übergabe die respektvolle, jahrzehntelange Partnerschaft und dass beide Firmengruppen innovative, nachhaltige Familienunternehmen seien, die die gleichen Grundwerte teilten. Pius Geiger, geschäftsführender Gesellschafter, sagte: „Wir schätzen die über Jahrzehnte gewachsene und auf allen Hierarchie-Ebenen vertrauensvoll gelebte Partnerschaft. Gratulation an Liebherr zum 50.000. Radlader! Es ist uns eine Ehre, diese Maschine in unserer Flotte zu haben.(...)“
Mit rund 2.000 Mitarbeitern an 50 Standorten liefert, baut, saniert und entsorgt Geiger für Kunden aus den Bereichen Infrastruktur, Immobilien und Umwelt. Auf Geiger-Baustellen sind unterschiedlichste Erdbewegungs-Maschinen von Liebherr im Einsatz.

Hohe Produktivität im Steinbruch von Geiger mit XPower
Der Begriff XPower steht für das ganzheitliche, innovative Maschinenkonzept der neuesten Liebherr-Großradlader. Es vereint Effizienz, Leistungsstärke, Robustheit und Komfort. Der XPower-Fahrantrieb sorgt für herausragende Spriteinsparungen. Martin Gschwend blickt daher optimistisch in die Zukunft: „Zu den 50.000 Liebherr-Radladern zählen schon mehr als 1.000 Radlader aus der XPower-Generation. Die positiven Erfahrungen mit diesen Maschinen zeigen, dass wir mit unseren Investitionen in die Robustheit und Leistungsfähigkeit bei der Entwicklung von XPower die richtigen Maßnahmen ergriffen haben.“

Kompetenzzentrum für Radlader
Als Kompetenzzentrum ent­wickelt, produziert und vertreibt das Liebherr-Werk Bischofs­hofen die Radlader von Liebherr. Laufende Investitionen in modernste Infrastruktur und Produktionskapazitäten bereiten diesen Standort auf Herausforderungen im weltweiten Wettbewerb vor.
Aktuell bietet das Werk Bischofs­hofen 15 Radlader-Modelle in vier unterschiedlichen Produktgruppen an: Compactlader, Stereolader, mittlere Radlader sowie große Radlader der Generation XPower.
Zudem hat das Werk gemeinsam mit Liebherr-Produktionsgesellschaften in Dalian (China) und Guaratinguetá (Brasilien) eine eigene Produktlinie für aufstrebende Märkte außerhalb Europas und Nordamerikas konzipiert. Das Werk verantwortet ferner Vertrieb und Service aller Liebherr-Baumaschinen in Österreich.

Der Weg zum 50.000. Radlader
In den ersten beiden Dekaden der Liebherr-Firmengruppe entstanden mit den Radladern „Elefant“ und „Mammut“ (1950er Jahre) sowie „LSL 1500“ (1960er Jahre) erste leistungsfähige Prototypen. 1983 begann dann die Serienfertigung der ersten beiden Radlader-Modelle L 531 und L 541. Liebherr entschied sich bei diesen Modellen für den hydrostatischen Fahrantrieb. Zur damaligen Zeit war diese Antriebstechnologie bei Radladern neu. In kurzer Zeit folgten weitere Modelle, sodass die Radlader-Palette im Jahr 1989 bereits sieben Typen umfasste.
Als erster Hersteller präsentierte Liebherr auf der bauma 1992 mit dem L 522 einen Radlader mit Kunststoffverkleidung. Die Einführung wendiger Stereolader und die Überarbeitung der großen Radlader waren weitere Meilensteine in den 1990er Jahren. Weiterentwicklungen der Radlader, unter anderem mit Blick auf strenger werdende Abgasrichtlinien, prägten die 2000er Jahre.
Mit der Premiere des L 586, des größten hydrostatisch betriebenen Radladers der Welt, setzte Liebherr zur bauma 2007 erneut ein technologisches Ausrufezeichen.
Die Einführung der Compactlader bei der bauma 2013 vergrößerte die Radlader-Palette ein weiteres Mal. Im Zuge der Markteinführungen der XPower-Großradlader (November 2015) und der neuen Radlader der mittleren Baureihe (April 2016) stellte Liebherr diese beiden Maschinenklassen auf die Abgasstufe IV/ Tier 4f um.
Auf der LIGNA, der Leitmesse für Holz- und Forstwirtschaft, zeigt Liebherr im Mai 2017 eine weitere neue Maschine – den L 580 LogHandler XPower, der alle Vorzüge des XPower-Konzepts bietet und extra für die Anforderungen der Holzindustrie entwickelt wurde.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: März 2017 | Seite 40

Zurück