von Redaktion

Jahrhundertprojekt für DFB: Zentrale wird neu gebaut

Projektentwickler sichern sich für die Baustelle in Frankfurt/M. Expertise von Zeppelin Rental

DBU/ Frankfurt (M.) -  Es ist das Jahrhundertprojekt, das Silicon Valley des deutschen Fußballs, so beschreibt Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie, das neue Leistungszentrum des Deutschen Fußball-Bundes. Der 150 Millionen Euro schwere Neubau soll sowohl die Sportförderung als auch die Zentrale des DFB unter einem Dach beherbergen, auf einem 15 Hektar großen Areal der ehemaligen Galopprennbahn im Stadtteil Frankfurt-Niederrad. Der DFB als Bauherr hat die in der Mainmetropole ansässige Grundstücksentwicklungsgesellschaft Groß & Partner als Generalübernehmer für die Ausführungsplanung und die schlüsselfertige Errichtung des Projektes beauftragt. Seit mehreren Jahren verfügt Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH mit GP Con GmbH über ein eigenes Bauunternehmen. Für die Elektro-Baustelleneinrichtung hat sich Groß & Partner ebenfalls die Expertise von Zeppelin Rental an die Seite geholt.

„The Spin“ am Güterplatz oder „Grand Central“ als neuer Firmensitz der DB Netz AG: Groß & Partner, GP Con und Zeppelin Rental arbeiten bereits bei mehreren Prestigeprojekten in Frankfurt erfolgreich zusammen. „Auch diesmal hat GP Con wieder das Vertrauen in uns gesetzt und uns mit der gesamten Elektro-Baustelleneinrichtung beauftragt. Zeppelin Rental ist stolz darauf, den Bau der Fußballschmiede des neuen DFB und seiner Akademie mit zu unterstützen“, betont Wolfgang Müller, der bei Zeppelin Rental für den Vertrieb des Bereichs Elektro und Energie in Frankfurt-Mörfelden verantwortlich zeichnet. So stellt Zeppelin Rental die gesamte temporäre Baustrom-Infrastruktur, von der eigens aufgestellten Transformatorenstation bis hin zu den Endverteilern zur Verfügung. Während der Roh- und Ausbauarbeiten des  DFB und seiner Akademie befinden sich mittlerweile fünf Krane auf dem Baufeld an der Schwarzwaldstraße, sowie mehrere Containeranlagen, deren Stromversorgung für einen reibungslosen Bauablauf gesichert sein muss. Für die richtige Dimensionierung der Baustrom-Infrastruktur hat das Elektrofachpersonal von Zeppelin Rental die Leistungsaufnahme aller Verbraucher ermittelt, Kabelquerschnitte und Leitungslängen berechnet und ein umfassendes, auf die Großbaustelle angepasstes Konzept zur Baustromversorgung erstellt, stets im Hinblick auf die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.  

Wie bei Baustellen dieser Größenordnung üblich wird der Strom aus dem Mittelspannungsnetz bezogen. Um die Baustelle effizient mit Energie zu versorgen hat Zeppelin Rental eine mobile Transformatorenstation aufgestellt. Damit wird die Mittelspannung auf Niederspannung umgewandelt um sie nutzbar zu machen. „Die Elektro-Baustelleneinrichtung berücksichtigt zudem die kürzesten Leitungswege, somit werden Leistungsverluste vermieden und unnötige Meter Kabel eingespart“, erklärt Günter Schotsch, technischer Projektleiter bei Zeppelin Rental. Von der mobilen Umspannanlage wird der Strom über die großen Gruppenverteiler, zu den Hauptverteilern bis hin zu den Endverteilern für die einzelnen Gewerke, oder zu den Spezialverteilern für Kran oder Pumpen geführt. „Wir sind für nahezu alle Bedarfe gerüstet.“ Zeppelin Rental stellt dabei nicht nur Expertise und Equipment, sondern darüber hinaus umfangreiche Serviceleistungen. Auch nach der Montage sind die Elektriker regelmäßig auf der Baustelle vor Ort, prüfen die Baustromanlage und führen je nach Bauphase nötige Anpassungen durch. Denn nur eine fachgerecht eingerichtete und betreute Elektro-Baustelleneinrichtung gewährleistet einen reibungslosen Bauablauf und die Sicherheit des Personals auf der Baustelle. Eine Baustrom-Infrastruktur dieser Größe ist ständig in Bewegung und erfordert gleichermaßen ein hohes Maß an Vorplanung sowie Flexibilität. Durch die intensive Zusammenarbeit und gemeinsame Vorbereitung mit GP Con stellt Zeppelin Rental sicher, dass sich in jeder Bauphase nur so viel Equipment vor Ort befindet, wie auch benötigt wird. Sobald die Infrastruktur steht, kann der Strom auf der Baustelle fließen. Den bezieht GP Con zu 100 Prozent aus regenerativen Energien.

Der DFB-Neubau umfasst eine Akademie, zwei Trainingshallen, die zentrale Verwaltung und Sportbereiche sowie dreieinhalb Naturrasenplätze. Die Planungen sehen einen Gebäudekomplex mit mehr als 300 Metern Länge und vier Etagen vor.  Mit dem Neubau vereint der DFB alle Disziplinen des Verbands, wie beispielsweise die Verwaltung, die Nachwuchsförderung, Trainerlehrgänge sowie die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter und teilweise die Vorbereitung der Nationalmannschaften unter einem Dach. Das Bauvorhaben gilt dabei als die größte Investition in der Geschichte des Verbandes. Einen ersten Höhepunkt der Bauphase stellte der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Grundsteinlegung dar. Der Verband plant für Ende 2021 den Einzug in die neuen Räumlichkeiten.

 

 

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Erschienen in Ausgabe: online

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