von Redaktion
IFAT startet am 4. Mai und setzt auf 142.000 Besucher an fünf Messetagen
Messe München GmbH kann auf 3.300 Aussteller zählen - Lösungen gegen Wasserknappheit und Rohstoffverbrauch
Mehr als 3.300 Aussteller präsentieren auf dem Münchner Messegelände ihre umwelttechnologischen Produktlösungen und Dienstleistungen. Anlass ist die Weltleitmesse IFAT. Erstmals gab es diese mittlerweile zur Weltleitmesse aufgestiegenen Gewerbeschau vor 60 Jahren.
Die Veranstalter wollen aber nicht zurück-, sondern vor allem nach vorne schauen. Es geht in der Zukunft darum, Rohstoffkreisläufe zu schaffen, um di Umweltbelastungen durch Abbau und Ausstoß zu verringern, der Wasserknappheit in Trockenzeiten entgegenzuwirken beziehungsweise bei flutartigen Regenfällen schnelle Wasserabführung und -speicherung zu garantieren und auch darum, welche digitale Unterstützung und künstliche Intelligenz dazu einen Beitragg leisten kann.
Erwartet werden an den fünf Messetagen vom 4. bis zum 8. Mai 143.000 Besucher. Für sie ist ein umfassendes Programm mit vielen Bühnenforen vorgesehen. Am ersten Messetag wird dazu auch Politprominenz erwartet. So will unter anderem Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am ersten Messetag bei der Eröffnung dabei sein.
Schneider wird gemeinsam mit EU-Kommissarin Jessika Roswall und dem bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) die IFAT um 10 Uhr eröffnen. Ebenfalls am Montag steht die Spotlight Area Wasserstoff im Fokus. Sie zeigt konkrete Anwendungen und Perspektiven für den Einsatz von Wasserstoff in zirkulären Systemen und wird um 13:30 Uhr vom bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eröffnet.
Am Messedienstag, 5. Mai, findet das Europäische Spitzengespräch der Wasserwirtschaft statt. Auf der Blue Stage diskutiert das hochkarätig besetzte Panel um 10:30 Uhr über Wasser als strategischen Schlüsselfaktor für Resilienz und nachhaltiges Wachstum. Am selben Tag präsentieren der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) und die Boston Consulting Group ihre Studie zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie durch Circular Economy. Zu den Referenten auf der Orange Stage um 12.30 Uhr zählt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI.
Am Mittwoch, 6. Mai, beleuchtet das Europäische Spitzengespräch der Kreislaufwirtschaft die Rolle zirkulärer Geschäftsmodelle im Rahmen des Clean Industrial Deal. Vertreter der Europäischen Kommission, der Industrie und der Finanzwirtschaft diskutieren, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern kann.
Anhand der Zahlen von den vergangenen Messen erwarten die Veranstalter an allen fünf Tagen zusammen 143.000 Besucher aus 170 Ländern. Belegt werden insgesamt 300.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Für die Präsentation von Produkten, Maschinen und Dienstleistungen stehen alle 18 Messehallen sowie die Außenbereiche zur Verfügung. Als Highlight im Freigelände gelten die Live-Demos mit mehr als 110 Maschinen und Fahrzeuge, darunter auch elektrisch und wasserstoffbetriebene Modelle.
Der Öffentliche Personen-Nahverkehr ist im Ticketpreis enthalten. Deutlich mehr als 60 Prozent der Besucher werden voraussichtlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen, prognostizieren die Veranstalter. Ergänzt wird dies durch einen eng getakteten U-Bahn-Verkehr sowie umfassende Logistiklösungen vor Ort.
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