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2018: Bornit-Produktionsstandort Reichenbacher Straße heute.   (Foto: Bornit-Werk Aschenborn GmbH)
2018: Bornit-Produktionsstandort Reichenbacher Straße heute. (Foto: Bornit-Werk Aschenborn GmbH)

150 Jahre Bornit-Werk Aschenborn GmbH

Bauchemie-Unternehmen mit langer Tradition

Zwickau – Im Februar 2018 kann die Bornit-Werk Aschenborn GmbH auf 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken und wird dieses Jubiläum am Firmensitz in Zwickau mit einer Festveranstaltung für Kunden, Mitarbeiter und Partner würdigen.

Das traditionsreiche Zwickauer Bauchemie-Unternehmen stellt auch heute noch die verschiedensten Bauprodukte zur Abdichtung von Gebäuden vom Keller bis zum Dach sowie eine Vielzahl von Produkten für Neubau und Reparatur von Verkehrsflächen und Asphaltstraßen her.
Diese Spezialbaustoffe werden aufgrund ihrer hohen Qualität aktuell in über 30 Ländern der Welt eingesetzt. Über 40 Prozent der Gesamtproduktion von Bornit werden mittlerweile exportiert. Die Produktion basiert heute im Wesentlichen auf lösemittelfreien und umweltschonenden Bitumen­emulsionen sowie extrudierten Bitumenbandprofilen. In allen Regionen Deutschlands werden Bornit-Produkte über den spezia­lisierten Baustoff-Fachhandel an Bauunternehmen aber auch an private Bauherren verkauft.
Begonnen hat alles 1868 mit der Idee des Firmengründers Alwin Aschenborn, in Zwickau Dachpappen herzustellen. Später kamen kalt zu verarbeitende Schutzanstriche unter der Marke „Bornol“ und Straßen­reparaturprodukte hinzu.

Während der DDR-Zeit wurde das Unternehmen verstaatlicht und war unter dem Namen „VEB Bitumenchemie Zwickau“ der größte Hersteller von Bauten- und Korrosionsschutzanstrichen.

1957: Werk Reichenbacher Straße. (Foto: Bornit-Werk Aschenborn GmbH)
1957: Werk Reichenbacher Straße. (Foto: Bornit-Werk Aschenborn GmbH)

Mit der politischen Wende im Jahr 1990 wurde das Bornit-Werk reprivatisiert und ging wieder in den Besitz der Zwickauer Gründerfamilie Aschenborn über.
Um das Unternehmen in der neuen politischen und wirtschaftlichen Situation an die Marktwirtschaft anzupassen, war ein hoher Investitionsaufwand nötig. Deshalb wurde bereits 1991 die damalige Deutag AG, mit Sitz in Köln, an der Gesellschaft beteiligt. Diese Marke gehört heute zur Basalt-Actien-Gesellschaft, einem der führenden Hersteller von Naturstein- und Asphaltprodukten, die auch in vielen internationalen Infrastrukturprojekten eingesetzt werden.

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Erschienen in Ausgabe: Februar 2018 | Seite 9

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