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Der HMF 2120 ist ein r Kran mit dem besten Verhältnis von Hubkapazität zu Eigengewicht in seiner Klasse. (Foto: HMF Ladekrane & Hydraulik GmbH)

Hohe Betriebssicherheit und guter Kundenservice

Bohnert Transporte schwört auf HMF-Ladekrane

DBU/Berlin – Die erste Begegnung mit HMF-Ladekranen war ein Zufall: Als Stefan Bohnert, Geschäftsführer der Bohnerrt Transporte GmbH, im Jahr 2016 zur Überbrückung einen DAF-Motorwagen als Ersatzfahrzeug erhielt, war dieser mit einem Ladekran von HMF ausgerüstet. Bis dato hatte der auf die Baubranche spezialisierte Spediteur die Krane anderer Hersteller bevorzugt. Das dänische Qualitätsprodukt konnte ihn jedoch schnell überzeugen, so dass sich der im Schwarzwald beheimatete Unternehmer noch intensiver mit HMF beschäftigte.

Es folgten u. a. ein persönliches Kennen lernen im Rahmen der Messe NUFAM und ein Studieren von Internetforen, in denen Fahrer von ihren guten Erfahrungen mit HMF berichteten. Auf dieser Basis entschloss sich Bohnert zu einem Markenwechsel. „An HMF gefiel mir vor allem das neigungsabhängige Standsicherheitssystem EVS, das geringe Gewicht, die sehr gefühlvolle Bedienung sowie die große Hubkraft“, fasst der 53jährige zusammen.
Zudem habe er bei HMF feste Ansprechpartner, die „praktisch immer erreichbar“ seien und ihn „beim Lösen von Problemen sehr konstruktiv unterstützen“.
Im Januar 2017 nahm bereits der erste eigene HMF 2120 seinen Dienst bei der Bohnert Transporte GmbH auf. Der Fahrzeugbauer Dinkel hatte ihn auf einem DAF XF 530 aufgebaut. Bis Mai 2018 folgten im Zuge der permanenten Flottenerneuerung drei weitere DAF-Motorwagen mit fast identischem Aufbau. Die neueren HMF-Krane verfügen jedoch über vier statt drei Ausschübe, wodurch das Leistungsvermögen der Geräte noch einmal deutlich gestiegen ist.
Der HMF 2120 ist ein schneller und robuster Kran mit dem besten Verhältnis von Hubkapazität zu Eigengewicht in seiner Kranklasse. Der ferngesteuerte Kran ermöglicht durch sein fein abgestimmtes Hauptsteuerventil einen schnellen und intensiven Betrieb in Kombination mit einer sehr präzisen Bedienung. Zusätzlich erlaubt die Fernbedienung das direkte Anschlagen von Lasten und der Bediener behält die Last immer im Blick. Die für die Lkws verantwortlichen Fahrer wurden bei HMF in Bietigheim-Bissingen ausführlich geschult. „Das Bedienkonzept eines HMF-Krans beinhaltet ein paar Besonderheiten, die vor allem das patentierte Standsicherheitssystem betreffen“, erklärt Bohnert, der seinen Familienbetrieb bereits in fünfter Generation leitet und dabei von seiner Frau Marianne und Sohn Thomas unterstützt wird.

Sicheres Gefühl
An ihre neuen Ladekrane hatten sich die Fahrer schnell gewöhnt, zumal sie die damit verbundenen Vorteile sehr zu schätzen wissen: „Mein HMF 2120 gibt mir beim Arbeiten ein gutes und vor allem sicheres Gefühl, da EVS den Kran bei Gefahr automatisch abschaltet“, bekennt Berufskraftfahrer Torsten Reupke, der seit zehn Jahren täglich mit Ladekranen arbeitet. Als weiteren Vorteil hebt er hervor, dass „die aktuelle Stützweite für EVS keine Rolle spielt, was das Abladen auf den meist sehr engen Baustellen deutlich vereinfacht“.
EVS ist das am meisten ausgereifte elektronische Standsicherheitssystem im Bereich der Ladekrane. Ohne gesetzlichen Druck hatte es HMF bereits in den 90er Jahren entwickelt und patentieren lassen. EVS steht für „Electronic Vehicle Stability“ und misst permanent den aktuellen Neigungswinkel des Lkws. Anders als andere Systeme berücksichtigt EVS deshalb auch den aktuellen Beladezustand des Fahrzeugs. Dadurch wird die Krankapazität im Zuge der Beladung eines Lkw immer größer – umgekehrt verhält es sich beim Entladen. In jedem Fall steht immer die optimale Leistung zur Verfügung.

Guter Anblick
„Neben der guten Leistungswerte gefallen mir bei HMF die innenliegenden Schlauch- und Rohrführungen, die für geringen Verschleiß, minimale Anfälligkeit gegen Schäden und ein sehr harmonisches Gesamtbild sorgen“, berichtet Bohnert, der sich gelegentlich selbst ans Steuer setzt und eine Baustoff-Tour übernimmt.
Von der EQC-Oberflächenbehandlung der lackierten Oberflächen erwartet sich der Unternehmer ein dauerhaft gutes Erscheinungsbild ohne Nachlackieren. Alle Hydraulikkomponenten sind Zink-Nickel behandelt und bestehen damit den strengen 720-Stunden-Salznebelsprühtest nach EN/ISO 9227. Alle Krankomponenten entsprechen der Korrosionsklasse C4 für den Marineeinsatz.
Vor diesem Hintergrund ist Bohnert zuversichtlich, dass seine neuen Ladekrane auch am Ende der fünfjährigen Einsatzzeit einen guten Anblick bzw. Restwert bieten werden. Nach dieser Frist werden bei ihm die Lkw in der Regel durch neue Modelle ersetzt. Bis Mai 2019 soll deshalb auch der letzte seiner fünf Kranfahrzeuge gegen einen DAF mit HMF Ladekran ausgetauscht werden.
Mit der dann völlig einheitlichen Flotte erfüllt sich für Bohnert ein weiteres Ziel der Umstellung: „Dann können sich meine Fahrer bei technischen Fragen noch besser untereinander austauschen und Fahrzeugwechsel stellen kein Problem mehr dar.“

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Erschienen in Ausgabe: Seite 21| Dezember 2018

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