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Christoph Deuter, Verkaufsleiter der HKL-Niederlassung Hamburg am Yammar-Minibagger VIO12  (Foto: Puttins)

HKL auf Expansionskurs - Millionen-Beträge investiert

Baumaschinenvermieter setzt seit 2017 verstärkt auf den Bereich Arbeitsbühnen und Stromerzeuger

DBU/ Neumünster – HKL Baumaschinen will auch in den nächsten Jahren expandieren und sein Niederlassungsnetz erweitern. HKL-Marketingleiter Ulf Böge zufolge legt das Unternehmen in diesem Jahr seinen besonderen Fokus auf den Ausbau neuer Geschäftsfelder. Ulf Böge dazu auf der NordBau: „Wir begannen bereits im vorigen Jahr, die Geschäftsfelder Hubarbeitsbühnen und Stromerzeuger auszudehnen.“ Diese Angebote, sagt er, seien von den Kunden sehr gut angenommen worden. Böge: „Wir wissen, das ist ein hart umgkämpfter Markt, aber unser Engagement in diese Richtung lohnt sich. Wir haben deshalb in diesem Jahr zweistellige Millionen-Beträge investiert – sowohl in den Bereich der Arbeitsbühnen, als auch in den Bereich des Stroms – und haben inzwischen auch dreistellige Stückzahlen bei den Arbeitsbühnen in Deutschland erreicht.“

Auf die Frage, welche Geschäftsfelder HKL Baumaschinen nicht so stark angehen möchte, erwiderte er: „Wir werden uns nicht in die Baustellen-Logistik begeben. Wir werden auch keine Groß- und Abbruchbagger und keine Krane vermieten. Wir haben uns auf die Bereiche Tiefbau, Straßenbau, General Equipment, also Geräte, mit denen man 85 Prozent einer Baustelle in Europa abdeckt, spezialisiert.“

HKL Baumaschinen ist unter anderem Vertragshändler für die Baumaschinen der Hersteller Kramer, Yanmar, Merlo, Ammann. So konnte man beispielsweise zwei Yanmar-Neuheiten ansehen, einen Minibagger VIO 12 und einen Yanmar-Bagger SV 60 (6 t).

Christoph Deuter, Verkaufsleiter der HKL-Niederlassung Hamburg, erläuterte zum Yanmar-Minibagger VIO 12: „Vio bedeutet, die Bagger haben keinen Hecküberstand und drehen nicht über die Ketten. Neu ist die Bedienung für die Steuerung. Wie bei einem großen Bagger kann man beim Steuern die Arme ablegen. Das ist eine gute Idee von Yanmar, weil auch Abbruchunternehen zur Entkernung oder GalaBauer mit solch einem Gerät längere Zeit arbeiten, und dann ist es extrem ermüdend, wenn man die Arme immer nach vorne halten muss.“

Die SV-Bagger von Yanmar, wie auch der SV 60 vor Ort auf dem Messestand, zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Hecküberstand haben, dadurch aber auch über mehr Reißkraft verfügen. Zudem ist die Kabine größer.

Christoph Deuter: „In jeder Bagger-Tonnage kann der Kunde bei Yanmar sowohl das VIO-Konzept oder das SV-Konzept erhalten, also auch einen 6-Tonnen Bagger als VIO57, dann also mit Null Heck. Wer aber eine große, geräumige Kabine und zusätzliche Reißkraft braucht, vergleichbar bei einem großen Kettenbagger, der ist beim SV-Modell besser aufgehoben. Von klein bis ganz groß, erhält der Kunde bei Yanmar sowohl das eine, als auch das andere.“ Dietmar Puttins

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Erschienen in Ausgabe: Seite 15| Oktober 2018

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