. Jasch Zacharias

Die drei Paschal-Systeme Deck, Grip  und Logo.3 im Einsatz auf der Baustelle für das LTC Karlsruhe. (Foto: Paschal)

Hightech-Schalung für den Hightech-Komplex

Lindner-Technologie-Campus (LTC) für 250 kreative Köpfe – Paschal formt Konstruktion aus Stahlbeton

DBU/Karlsruhe – Auf mehr als 11.000 Quadratmetern entsteht auf dem Gelände des Technologieparks in Karlsruhe der Linder-Technologie -Campus (LTC). Der harmonisch geformte Campus wird unter stetiger Mitwirkung von Paschal gebaut. Dazu werden Logo.3, Raster, Grip, TTR, Paschal Deck und die neue Absturzsicherung eingesetzt.

Ein neuer Arbeitsplatz für mehr als 250 kreative Köpfe wird der neue LTC Campus für Entwicklung und Produktion sein. Investiert werden dafür mehr als 22 Millionen Euro. Es wird nachhaltig gebaut unter Verwendung neuester Technologien. Für die perfekte Schalung sorgt das Unternehmen Paschal.

Rund und gerundet sind die markanten Stilelemente
Der außergewöhnliche Entwurf der „Architekten essari + lequime Gmbh“ verbindet fünf „Häuser“, die geprägt sind, durch viele Rundungen und organische Formen. Auf diese Art und Weise kreierten die Architekten ein Ensemble für einen ansprechenden Campus mit modernen Arbeitsplätzen. Unter der Verantwortung der Bauunternehmung Peter Gross Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG entstehen auf einer Fläche von mehr als 11.000 Quadratmeter rund 15.000 Quadratmeter Bruttogrundrissfläche mit einem Bruttorauminhalt von ca. 52.000 Quadratmetern – fast zu 100 Prozent als reine Stahlbetonkonstruktion. Nicht tragende Gebäudeteile werden flexibel gestaltet, um den Campus den jeweiligen Bedürfnissen der Mieter zu entsprechen. Alle Betonkonstruktionen werden mit Schal- und Rüstsystemen von Paschal geformt.


Mit einem optischen Messgerät werden die Entwurfs- und Schalplanungsdaten auf die Baustelle übertragen und nach dem Einschalen kontrolliert. Je kleiner der Radius, desto mehr Fixpunkte für die Rundschalung werden übernommen und markiert. Gleiches gilt für die Winkelkonstruktionen bei den Wänden. Durch die optimale Elementierung der Paschal-Schalsysteme lassen sich ohne bauseitige Holzausgleiche die gewünschten Geometrien exakt einschalen und betonieren. Die Bauleiter und Poliere, die hier zum ersten Mal mit Paschal zusammenarbeiten, sind immer wieder überrascht, wie vielseitig die Schalungssysteme von Paschal sind und wie exakt sich der Entwurf und die Planungsvorgaben der Tragwerksplaner im System umsetzen lassen.

Konstruktion ist prädestiniert für Paschal-Systeme
Die Stahlbetongeschossdecken werden mit Paschal Deck ausgeführt. Das einfache und schnelle Schalen der Aufzugsschächte erfolgt mit 2 Schalsätzen Logo.3 als Schachtschalungen mit Ausschal-Innenecken. Alle vertikalen Stahlbetonkonstruktionen werden mit rund 700 Quadratmetern LOGO.3, ca. 100 Quadratmetern TTR, 3 Schalsätzen Grip-Stützenschalung ausgeführt. 150 Quadratmetern Raster-Schalung waren ausreichend für die Herstellung der Streifen und Einzelfundamente. Für die Stahlbetondecken werden rund 6.400 Quadratmeter Paschal-Deck (H 20 Träger und Baustützen) eingesetzt. Die uneingeschränkte Kompatibilität der Paschal-Systeme untereinander und die jeweils kleingliedrige Elementsortierung machen das systemische Schalen auch bei dieser Baustelle zu parallellaufenden Arbeiten – Einschalen, Betonieren, Ausschalen – an gleichzeitig fünf verschiedenen Bauabschnitten perfekt aufeinander abstimmen.

Neues Absturzsicherungssystem von Paschal
Eine weitere Besonderheit - für die Absturzsicherung wird an den Deckenrändern das neue Seitenschutzsystem von Paschal eingesetzt. Auch das neue Seitenschutzsystem beinhaltet umfassende Systembauteile, um auf die unterschiedlichsten Geometrien, Bauformen und Sicherheitsvorgaben individuelle angepasst werden zu können.

. Jasch Zacharias

Erschienen in Ausgabe: Seite 28| Oktober 2019

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