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Es geht eng zu in den Berliner Hinterhöfen: Für alle Hebeaufgaben setzt die  Cocon Wohnbau einen flexiblen Sennebogen 613 Mobilteleskopkran ein. (Foto: Sennebogen Maschinenfabrik GmbH)
Es geht eng zu in den Berliner Hinterhöfen: Für alle Hebeaufgaben setzt die Cocon Wohnbau einen flexiblen Sennebogen 613 Mobilteleskopkran ein. (Foto: Sennebogen Maschinenfabrik GmbH)

Herausforderungen meistern

Enge Berliner Platzverhältnisse fordern Kreativität

Berlin/Straubing (Bayern) – Nirgendwo in Deutschland wird so viel gebaut wie in Berlin, so erscheint es dem Betrachter. Wohn- und Bauraum sind begehrter denn je – so auch im Stadtteil Prenzlauer Berg. Rund 140.000 Menschen leben in diesem elf Quadratkilometer großen Altbau-Ensemble und kein Stadtteil hat sich seit dem Mauerfall wohl so schnell verändert wie dieses Viertel im Ostteil der Stadt – mitten drin arbeitet ein grüner Mobilteleskopkran.
Entlang der Kastanienalleeveränderten in den vergangenen Jahren unzählige sanierte Altbauwohnungen und Neubauten die bestehende Baulandschaft. Jeden Meter gilt es auszunutzen, und hier ist Kreativität gefragt. Für Alexander Kuleschow, Geschäftsführer der Cocon Wohnbau GmbH mit Sitz in Königs Wusterhausen bedeutet das vor allem, flexible Lösungen zu bieten. Aktuell baut Cocon ein Wohn- und Geschäftshaus im Hinterhof der Kastanienallee. Auf engstem Raum müssen alle Baumaterialien bewegt werden. Die Lösung für das Platzproblem lieferte der Sennebogen-Vertriebs- und Servicepartner und Baumaschinenhändler Gebr. Willing. Und so steht Fahrer Tino Trappe mit seinem Sennebogen 613 Mobil seit Oktober 2014 zwischen den Häuserfronten und sorgt dafür, dass Schalungen, Ziegel oder Dachbalken dorthin kommen, wo Sie für den Neubau des Wohngebäudes benötigt werden.
Die erste Herausforderung sei schon die Anfahrt und Anlieferung des Krans gewesen erzählt Händler Georg Willing. „Versuchen Sie einmal hier in der Kastanienallee bei laufendem Verkehr einen Kran vom Tieflader zu fahren, das ist eine Herausforderung. Glücklicherweise ist der 613 als Teleskopkran schnell einsatzbereit und platzsparender als ein herkömmlicher Baukran.“
Wie eng es dann doch zugehen sollte, das hatte Willing zunächst nicht glauben wollen. Um in den Hinterhof zu gelangen, musste das Gerät durch eine enge Hofdurchfahrt manövriert werden. Nur 2,80 m breit und 3,95 m hoch – ein Nadel­öhr. Inzwischen kennt Fahrer Trappe jeden Zentimeter seiner Maschine. Mehrmals täglich wechselt er mit dem Mobilkran von der einen Seite des Hauses auf die andere.
Schon im Vorfeld der Bauarbeiten waren die engen Platzverhältnisse ein Thema. Schnell sei klar gewesen, nur mit dem mobilen Sennebogen-Kran sei das zu schaffen, erinnert sich Alexander Kuleschow. Sogar die Bauelemente wurden auf die Traglasten und Reichweiten der kompakten Krans ausgelegt. Mit einer Hakenhöhe von 24 m und maximalen Traglasten bis 16 t eignet sich der 613 M bestens.
Kein Hub vergeht, ohne dass der Fahrer unter Last teleskopieren muss – eine Besonderheit, die die Sennebogen-Teleskopkrane auszeichnet. Auf dem engen Innenhof nimmt die Maschine die Bauteile auf und hebt Sie sicher und zielgenau bis ins sechste Stockwerk. Aus der neigbaren Kabine hat der Fahrer dabei die Last stets im Blick.

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Erschienen in Ausgabe: Juni 2015 | Seite 24

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