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Hauptstadtregion: Baupreise  steigen auf Rekordniveau

Hauptstadtregion: Baupreise steigen auf Rekordniveau

FG Bau Berlin und Brandenburg schreibt Landesregierungen von Berlin und Brandenburg Mitverantwortung zu

In der Hauptstadtregion sind die Preise für den Neubau von Wohngebäuden im August im Vergleich zu 2020 auf Rekordniveau gestiegen – in Berlin im Durchschnitt um 12,3 Prozent und in Brandenburg glatt um 15 Prozent. Auch die Preise für Nichtwohngebäude, die Instandhaltung und den Straßenbau schossen verglichen mit dem Vorjahr um bis zu 16 Prozent in die Höhe. Die größten Preisanstiege registrierte die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten.

 

„Die Ursachen für die extreme Verteuerung des Wohnungsneubaus liegen vor allem in den Preissteigerungen für Roh- und Ausbauarbeiten. Dafür sind zum größten Teil die seit Jahresbeginn rasant wachsenden Material- und Energiepreise verantwortlich, die wiederum auf die weltweit große Nachfrage nach Baustoffen wie Holz, Stahl und Dämmstoffe zurückzuführen sind“, erklärt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau.

„Im Hinblick auf den akuten Wohnraummangel müssen dennoch öffentliche Investitionen in den Wohnungsneubau, die Gebäudesanierung, aber auch im Infrastrukturbereich sichergestellt werden, damit die Hauptstadtregion auch weiterhin zukunftsfähig bleibt. Da sehen wir die brandenburgische Landesregierung und den neuen Senat in Berlin in der Verantwortung, dass zusätzliche Kostentreiber wie komplizierte und langwierige Planungs-, Genehmigungs- und Vergabeverfahren abgeschafft werden“, fordert Dr. Manja Schreiner.

Bild: Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der FG Bau. (Foto: Siegfried Purschke, FG Bau)

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Erschienen in Ausgabe: online

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