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Hatz B- und D-Serie-Motoren mit elektronischer (Foto: Hatz)

Hatz präsentiert Diesel mit elektronischer Steuerung

Mit der neuen E1-Technologie in die vernetzte Zukunft

DBU Berlin - Hatz stellt mit der neuen E1-Technologie die weltweit erste elektronische Steuerung für Einzylinder-Industriediesel vor. Damit schlägt der Motorenspezialist die Brücke zwischen seither mechanisch geregelten Motoren und den Anforderungen moderner, digitalisiert arbeitender Unternehmen.
Die wichtigsten Komponenten der E1-Technologie sind das Motorsteuergerät, Sensoren und die Kraftstoffeinspritzung mit elektromagnetischem Ventil, das eigens von Hatz in Kooperation mit Bosch entwickelt wurde. Das Steuergerät misst kontinuierlich Drehzahl, Öldruck, Öl- und Motortemperatur, Betriebsdauer sowie Umgebungsdaten wie Luftdruck oder ‑temperatur, um einen optimalen Betrieb zu garantieren. Darüber hinaus können Maschinenhersteller und -betreiber motorrelevante Daten mithilfe des neuen Hatz Diagnosewerkzeugs HDS2 und über CAN J1939 abrufen, beispielsweise für die Motoranalyse oder den Service.

Neue Funktionen für kleines Gerät
Neben der Motorsteuerung und der Erfassung der Motordaten für den Service sind mit der E1-Technologie zusätzliche Funktionen für einen erleichterten Betrieb möglich. Dazu gehört zum Beispiel der automatische Startschutz zur Vermeidung von Starterschäden. Auch die Leerlauferkennung zur automatischen Abschaltung bei zu langen Leerlaufphasen ist eine hilfreiche Funktion, um einen ineffizienten Betrieb oder einen unnötig hohen Verschleiß zu vermeiden.

Universalschnittstelle für schnelle Einstellungen 
Die Universalschnittstelle lässt jederzeit einen Datenaustausch mit dem Steuergerät zu. Der Datentransfer in beide Richtungen dient einerseits der Analyse der Motordaten, andererseits dem Einspielen neuer Daten. Auch lassen sich unterschiedliche Betriebsmodi einstellen, etwa eine konstante Drehzahl für bestimmte Anwendungen, ein Eco-Betrieb für emissionssensitive Umgebungen oder eine Anpassung des Motors an unterschiedliche Kraftstoffe. Darüber hinaus ist die Schnittstelle der E1-Technologie eine Kernkomponente bei der Einbindung und Vernetzung von Maschinen in digitale Anwendungen und das Internet der Dinge, womit sich erstmals auch kleines Gerät in die digitalen Anwendungen und Prozesse moderner Unternehmen integrieren lässt.

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Erschienen in Ausgabe: Seite 25| Juni 2019

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