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Hamburg übetrifft Zahl von 1000 Ladestationen

Hansestadt subventioniert auch Privatprojekte

DBU/ Berlin – Die Hansestadt Hamburg hat ihr Anfang des Jahres angekündigtes Ziel von 1000 öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektroautos im Jahr 2019 übertroffen, berichtet „Heise online“. Demnach seien nach Angaben der Stromnetz Hamburg GmbH 965 Ladesstellen in Betrieb. Hinzu kämen rund 60 Stationen von privaten Ladeinfrastrukturbetreibern. Somit stünden in der nördlichsten deutschen Millionenstadt immerhin bereits mehr als 1000 öffentlich zugängliche Ladestellen zur Verfügung, womit die Stadt nach eigenen Angaben weiterhin Vorreiter ist.
Von den vorhandenen Ladestation sind zurzeit 64 Schnelllader, was europaweit nach Angaben der Senatsverwaltung die größte Dichte ist. Deren Anzahl soll auf mindestens 70 steigen, weitere würden von Drittanbietern geplant. Laut Behörde waren Anfang Oktober 2019 in der Hansestadt 3871 rein durch elektrische Akkus angetriebene Fahrzeuge, 2060 Plugin-Hybridfahrzeuge sowie 39 Wasserstofffahrzeuge zugelassen. In den kommenden fünf Jahren erwartet die Verkehrsverwaltung in der Hansestadt jedoch eine Zunahme auf mehr als 50.000 vollelektrische und teilelektrische Fahrzeuge.
Durch ein Projekt für Elektro-Ladestationen in Wohnhäusern und Gewerbeimmobilien wird in Hamburg zudem der Einbau privater Ladesäulen subventioniert. Bisher seien bis Ende September 30 Anträge für 290 Ladepunkte bei der Investitions- und Förderbank eingereicht worden, berichtete die Behörde. Sie hatte das Modellprojekt „Elbe“ mit einer Förderung von 21 Mio. Euro für bis zu 7400 weitere Ladepunkte für Elektroautos gestartet. Sie sollen teilweise auch öffentlich zugänglich werden.

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Erschienen in Ausgabe: Dezember 2019 | Seite 05

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