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Finanzierungen nach Maß

Finanzierungsalternativen innerhalb der Kiesel-Gruppe

DBU/Baienfurt – Als Systempartner bietet Kiesel seinen Kunden neben Maschinen und Anbaugeräten in allen Größen auch maßgeschneiderte Dienstleistungen wie Miete, Fahrerausbildung und Finanzierung. All das bekommen die Kunden bei ihrem bekannten Ansprechpartner, denn bei Kiesel wird das Prinzip „one face to the customer“ praktiziert. Der weiterhin positiven Entwicklung am Bau trägt Kiesel nun mit dem Ausbau seiner Finanzierungsgesellschaft Rechnung.

Seit April 2017 ist die deutschlandweit agierende Kiesel Gruppe als größter Gesellschafter an der AFL Mobilien Leasing GmbH beteiligt, die bisher von der Kiesel Finance getätigten Geschäfte werden nun über die AFL abgewickelt. Die AFL begleitet ihre Kunden mit individuellen Finanzierungskonzepten und unterstützt sie damit ganz direkt in ihrem geschäftlichen Erfolg. Neben der Absatzfinanzierung für die Kiesel-Gruppe betreibt die AFL bereits seit vielen Jahren klassisches Mobilien-Leasing mit Produktions- und Werkzeugmaschinen, sonstigen maschinellen Anlagen, Informationstechnologie und Fahrzeugen.

Auch wenn die Baubranche seit einiger Zeit einen starken Boom erlebt, bestimmen doch starke Schwankungen das Geschäft der Unternehmen der Bau-, Umschlag- und Garten- und Landschaftsbaubranche sowie bei den Baumaschinen-Händlern. Es gilt daher, die eigene Liquidität zu optimieren und beispielsweise an saisonale Schwankungen anzupassen.

„Die Unternehmen der von uns betreuten Branchen müssen gerade in Bezug auf ihre Liquidität und Kapitaldecke zu atmenden Unternehmen werden”, erklärt Oliver Diebold, Vertriebsgeschäftsführer der AFL für die Sparte Baumaschinen. „Diese finanzielle Atmung sollte dabei an das Auf und Ab des Umsatzes angelehnt werden.” Doch dieser Rhythmus ist für jedes Unternehmen anders. Während das eine Unternehmen im Frühjahr seinen Hauptumsatz schreibt und im Winter Umsatzeinbrüche zu beklagen hat, dreht das andere im Herbst so richtig auf und kommt erst im nächsten Sommer wieder zur Ruhe.

Situationsangepasste Finanzierungsvarianten
Der klassische Kauf auf Rechnung mit Einmalzahlung ist für viele Unternehmen darum heute keine Option mehr. Die kauftypische Kapitalbindung führt sofort zu hohen Liquiditätsabflüssen, die Finanzmittel fehlen dem Unternehmen dann an anderer Stelle und stehen natürlich auch in einer umsatzschwächeren Phase nicht mehr zur Verfügung.

Der Systempartner Kiesel weiß genau, wo den Kunden der Schuh drückt. Auf der einen Seite steht die ständige Forderung nach modernster Technik mit der immer effizienter und damit wirtschaftlicher gearbeitet werden muss. Auf der anderen Seite stehen ein mitunter sehr schwankender Zahlungseingang und damit die Forderung nach einem vorausschauenden Haushalten mit liquiden Mitteln, um das Unternehmen auf ein sicheres Fundament zu stellen.

„Weil diese Situation für jedes Unternehmen sehr unterschiedlich sein kann, gehen wir ganz individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen ein“, so Diebold „und zwar getreu dem Motto: „one face to the customer”. Der Kiesel-Kundenbetreuer, mit dem der Kunde die passenden Lösungen für seine Aufgaben und Anforderungen bespricht, bleibt auch bei der Wahl der passenden Finanzierungslösung der zentrale Ansprechpartner. Er holt sich dabei jedoch fachliche Unterstützung von der AFL „Der Kiesel-Kundenbetreuer kennt den Kunden und dessen Anforderungen ganz genau. Er stellt die richtigen Fragen, denn er kennt die Branche wie seine Westentasche“, berichtet Diebold. „So werden wir immer im Sinne des Kunden agieren und dessen Bedürfnisse fest im Blick behalten.“

Durch dieses Vier-Augen-Prinzip entstehen mitunter auch ungewöhnliche Finanzierungs-Lösungen. So lässt sich zum Beispiel die Höhe der Raten an die Geschäftszyklen des Unternehmens anpassen. Werden im Frühjahr höhere Umsätze erzielt, so kann das Unternehmen leichter auch höhere Raten verkraften – während in der umsatzschwachen Zeit die Raten wieder sinken und damit die Liquidität des Unternehmens nicht unangemessen belasten.

AFL punktet mit großer Flexibilität
Die AFL spielt dabei auf der gesamten Klaviatur der Finanzierungsalternativen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden verschiedenste Leasingvarianten sowie Mietkauf und Saisonmiete. Selbst passende Objektversicherungen können dem Kunden zusätzlich angeboten werden. „Raten, Anzahlung, Laufzeit, Restwert – das sind alles Variablen einer Gleichung, die wir zum Wohle unserer Kunden individuell gestalten können”, fasst Oliver Diebold zusammen. Er betont, dass nicht nur Maschinen und Geräte finanziert werden können, die bei Kiesel gekauft werden: „Wir finanzieren alle mobilen Investitionsgüter, egal, ob neu oder gebraucht und ungeachtet des Herstellers“, erklärt Diebold. So kann beispielsweise die Finanzierung des Baggers durch die Finanzierung der neuen Brecher-Anlage oder des Lkw oder der IT-Anlage ergänzt werden.

Ein Beispiel für die Flexibilität der AFL: Wenn ein Bauunternehmen einen kurzfristigen Auftrag erhält, der innerhalb von voraussichtlich wenigen Monaten erfolgreich abgeschlossen sein muss, braucht es genau für diesen Zeitraum eine bestimmte Anzahl zusätzlicher Maschinen. Der Unternehmer kann aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob er sie später auch noch wirtschaftlich einsetzen kann. Hier könnte „Operate Leasing“ eine gute Option sein.
Während der Laufzeit des Auftrags sind die Maschinen im Einsatz und erwirtschaften somit ihre Leasingkosten. Zum Ende der Leasing-Laufzeit gibt der Bauunternehmer die Maschinen einfach wieder zurück. Werden die Maschinen aufgrund weiterer hinzugekommener Aufträge doch noch über den ursprünglich geplanten Zeitraum hinaus benötigt, kann er den Leasingvertrag verlängern oder die Maschinen auch kaufen.
Der Unternehmer kann somit absolut flexibel entsprechend seiner Auftragslage agieren. Er hat keine unnötige Kapitalbindung und schafft sich durch das Operate Leasing eine klare Kalkulationsgrundlage.

Kiesel Gruppe als Partner auf Augenhöhe
Es ist heutzutage wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Das Operate Leasing bietet die Möglichkeit, Verträge nur so lange abzuschließen, bis eine neue Maschinengeneration auf den Markt kommt. Dann wird die alte Maschine an Kiesel zurückgegeben und durch eine moderne Maschine ersetzt.

„Wie auch immer sich die Situation für unsere Kunden abzeichnet“, so Diebold, „wir sind der Partner, mit dem er offen darüber sprechen kann. Selbst wenn es während der Finanzierungsdauer zu unvorhergesehenen Problemen kommt, wir haben immer ein offenes Ohr und suchen gemeinsam mit dem Kunden nach einer passenden Lösung.” Denn Systempartnerschaft ist bei Kiesel nicht nur ein leeres Schlagwort, sondern ein Versprechen, das von A bis Z eingelöst wird.

Die AFL trifft mit ihrem Angebot bei ihren Kunden voll ins Schwarze und ist mit ihrem eigenen Umsatz weiterhin auf Wachstumskurs. Rund 900 Neuverträge mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von rund 165 Millionen Euro konnte die AFL im Geschäftsjahr 2017/2018 abschließen. Das entspricht einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr, einer Steigerung, die auch bereits im Vorjahr so realisiert wurde.

Oliver Diebold geht von einem anhaltenden Trend aus, da die gesamte Branche weiterhin optimistisch ist. Die Finanzierungsalternativen der AFL geben den Kiesel-Kunden den finanziellen Spielraum, den sie benötigen um frei atmen und sich den wirtschaftlichen Schwankungen perfekt anpassen zu können.

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Erschienen in Ausgabe: Seite 20| Oktober 2018

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