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Fast 950 Fahrzeuge rollten aus Werk in Waltrop

Guter Geschäftsjahres-Abschluss bei Langendorf

Waltrop – Die Langendorf-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem Gesamtumsatz von rund 51 Mio. Euro abgeschlossen. Dies bedeutet nach Angaben des Unternehmens eine Steigerung von annähernd 6 Prozent – im Vergleich zum Vorjahr. Zur Langendorf-Gruppe gehören die Langendorf GmbH, die mit 42 Mio. Euro den größten Umsatzanteil erwirtschaftet hat, sowie die Langendorf Trading GmbH (Vermietung und Handel mit Gebrauchtfahrzeugen) und die Langendorf Service GmbH (Reparatur, Spezial-Umbauten und Ersatzteilhandel).
Fast 950 Fahrzeuge (plus 9 Prozent) verließen vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 das Fahrzeugwerk in Waltrop. Trotz größerer Auslandsprojekte fiel der Exportanteil geringfügig von 45 Prozent auf 41 Prozent. Das war unter anderem auch auf die rückläufige Nachfrage aus Osteuropa und der Türkei zurückzuführen. „Dass trotz der schwächelnden Nachfrage in diesen Ländern die Stückzahl insgesamt gesteigert werden konnte, ist dem Wachstum in der D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) sowie in Frankreich zu verdanken“, sagt Dr. Klaus P. Strautmann, Geschäftsführer der Langendorf GmbH.
Die Produktionssteigerung wurde mit unveränderter Belegschaftsanzahl realisiert (271 Mitarbeiter).
„Die positive Produktionssteigerung ist auf drei Aspekte zurückzuführen“, erklärt Dr. Strautmann: „Ein flexibles Arbeitsmodell ermöglicht es uns, die Mannschaft exakt auf die Produktionsplanung auszurichten. Ebenfalls lag im vorigen Jahr ein starker Fokus auf der innerbetrieblichen Logistik. Dort wurden viele Prozesse verändert, um schnellere Durchlaufzeiten zu ermöglichen. Zum Dritten stellen wir fest, dass Kunden vermehrt Wert auf Fahrzeuge legen, die eine lange Nutzungsdauer bei geringen Lebenszykluskosten haben. Dafür sind sie auch bereit, den höheren Mehrwert ihres Fahrzeuges mit einem werthaltigen Preis einzukaufen.“
Für das laufende Geschäftsjahr plant das Unternehmen speziell im Bereich der Warenwirtschaft weitere Maßnahmen. Die bereits optimierten Prozessabläufe sollen weiter verbessert und rationalisiert werden, die Kommunikationsabläufe noch gerichteter erfolgen. Somit können die Durchlaufzeiten ab Bestellung bis Auslieferung weiter gesenkt werden. Trotz eines hohen Individualitätsfaktors, der die Fahrzeuge von Langendorf auszeichnet, soll jede Bestellung noch schneller zur Auslieferung kommen.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: März 2017 | Seite 27

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