Schnellwechsler - . Redaktion

Ein Variolock-Schnellwechsler in Kombination mit einem Rototop am neuen Bagger, der dem Grabenlöffel punktgenaues Arbeiten ermöglicht.  (Foto: Lehnhoff Hartstahl GmbH)
Ein Variolock-Schnellwechsler in Kombination mit einem Rototop am neuen Bagger, der dem Grabenlöffel punktgenaues Arbeiten ermöglicht. (Foto: Lehnhoff Hartstahl GmbH)

„Es läuft noch besser, als ich es mir vorstellen konnte“

Die neue Generation Variolock-Schnellwechselsysteme im Einsatz

Baden-Baden – Die vollhydraulischen Variolock-Schnellwechselsysteme von Lehnhoff haben sich auf Europas Baustellen bewährt. Überall dort, wo ein schneller, sicherer Anbaugerätewechsel aus der Fahrerkabine gefragt ist, kann man sich ein Bild von der Leis­tungsfähigkeit dieser Systeme machen. Beim Straßen- und Tiefbauer Kai-Uwe Gutseel aus Leipzig kommen gleich drei Systeme der Variolock Next Generation zum Einsatz.

Leipzig, 1987. Mit 22 Jahren beschloss Kai-Uwe Gutseel damals, sein eigenes Straßen- und Tiefbauunternehmen zu gründen. Etwas ungewöhnlich, denn in der DDR waren Unternehmensgründungen durch Privatpersonen eher selten – doch bei Gutseels liegt das Unternehmertum in der Familie, wie Gutseel betont: „Schon mein Vater hatte eine Privatfirma, so bin ich auch gemeinsam mit meiner Frau Unternehmer geworden und unser Sohn arbeitet ebenfalls in unserer Firma.“
In seinem Maschinen- und Fuhrpark bildeten schon immer mehrere Bagger das Fundament: Aktuell verfügt die Firma über fünf Modelle – vom 3,2-Tonnen-Minibagger bis hin zum 22-Tonnen-Kettenbagger. Die drei Bagger auf der hier gezeigten Baustelle wurden 2017 angeschafft.
Gutseel: „Mir war klar, dass ich für die neuen Bagger auch ein Schnellwechselsystem anschaffe. Anfangs habe ich mich für die hydraulische Variante interessiert. Nach guten Gesprächen mit dem Lehnhoff-Händler Ziesmann in Leipzig und durch das vertrauensvolle Verhältnis zu Lehnhoff habe ich mich aber letztlich für die leis­tungsfähigste Technik – ein vollhydraulisches System – entschieden“.
Variolock nutzt das gleiche Lehmatic-Adaptersystem. Das heißt: Auch vorhandene starre Anbaugeräte wie Tieflöffel können verwendet werden. Die Ergebnisse auf der Baustelle und das positive Feedback seiner Mitarbeiter bestärken den Unternehmer in seinem Entschluss für Variolock von Lehnhoff. Der Anbau der neuen Variolock-Systeme war einfach und schnell. Bei Verwendung des optionalen Tool Data Management müssen nach der Montage nur noch die Parameter der einzelnen Anbaugeräte im System programmiert werden. Die benötigten Volumenströme der Hydraulik stellen sich bei jedem Werkzeugwechsel automatisch ein.
Dank blockinterner Drucklosschaltung ist der Installationsaufwand am Bagger gering und gleicht dem Aufwand eines herkömmlichen hydraulischen Wechslers: Alle relevanten Ventile sind im Schnellwechsler-Ventilblock untergebracht, in dem sie direkt drucklos geschaltet werden können.
Sind die Vorbereitungen erledigt, entfaltet sich die Leistung des vollhydraulischen Systems schnell. „Ein eingespieltes zehnköpfiges Bauteam mit einem erfahrenen Fahrer auf einem mit Variolock ausgerüsteten Bagger kann die Arbeit von 15 oder 16 Mitarbeitern in der gleichen Zeit erledigen“, bilanziert Kai-Uwe Gutseel. Weil er seine Bagger nicht nur mit Variolock-Systemen sondern auch mit Rotatoreinheiten in Sandwichbauweise ausgerüstet hat, entsteht weitere Flexibilität und Präzision auf der Baustelle.
Kai-Uwe Gutseel ist von seinen vollhydraulischen Variolock-Schnellwechselsystemen begeistert. „Damit können wir auf schwierigen und engen Baustellen mit unseren neuen Baggern Bewegungen und Abläufe machen, die ohne Variolock undenkbar gewesen wären. Beim Arbeiten mit Variolock wurden mir weitere Vorteile bewusst, mit denen ich so vorher nicht gerechnet hatte – vor allem in puncto Arbeitssicherheit. Das spart jede Menge Zeit, Geld, schafft zufriedene Mitarbeiter und wir sind so für die Zukunft gut gerüstet. Daher investiere ich mit Variolock in die Zukunftsfähigkeit unserer Firma und bin von den bisherigen Ergebnissen voll überzeugt – es läuft damit noch besser, als ich es mir vorstellen konnte“.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: Oktober 2017 | Seite 23

Zurück