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Übergabe der Schlussrechnung auf einem Stick. Im Bild v.l.: Volker Westerhaus und Nicola Böhler (Ingenieurbüro Westerhaus) sowie Tobias Farin (Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau).  (Foto: Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG)
Übergabe der Schlussrechnung auf einem Stick. Im Bild v.l.: Volker Westerhaus und Nicola Böhler (Ingenieurbüro Westerhaus) sowie Tobias Farin (Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau). (Foto: Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG)

Erste digitale Bauabrechnung als 3-D Modell an Auftraggeber übergeben

MWM-Libero, isl-baustellenmanager und DESITE MD ermöglichen es

Bonn – Im Juni 2018 übergab der Abrechnungsleiter der Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG., Tobias Farin, eine Bauabrechnung zum ersten Mal komplett digital mit 3-D Modell einem Auftraggeber.
Ermöglicht wird die BIM-Bauabrechnung durch das Zusammenspiel dreier Softwaresysteme: dem isl-baustellenmanager, dem Analyse- und Informationssystem DESITE MD und MWM-Libero, einem Programm für Aufmaß, Mengermittlung und Bauabrechnung, sowie dem erfahrenen Abrechner Tobias Farin.

Pilotprojekt ist eine Straßen- und Kanalsanierung mit einem Projektvolumen von rund 1.3 Mio. Euro der Kommune Bersenbrück des Landkreises Osnabrück. Das alte Mischwasserkanalsystem wurde auf ein Regenwasser- und Schmutzwasserkanalsystem umgestellt, die Straße erneuert und die Gehwege wurden verbreitert.
Zur Auftragsvergabe erhält die Firma Hermann Dallmann vom Ingenieurbüro die Ausführungspläne in 2D als dwg-Datei und liest sie in den isl-baustellenmanager ein. Aus diesem georeferenzierten Abbild der Baustelle erzeugt Farin 3D-Objekte und ermittelt die Mengen, die er in der Datenart 11 in MWM-Libero transferiert. Dort ergänzt der Abrechner die noch fehlenden Mengen für zum Beispiel Baustelleneinrichtung und andere Pauschalpositionen.
Analog zum Baufortschritt aktualisiert er die Daten im isl-baustellenmanager und überträgt diese jedes Mal zwecks Aufbereitung der Abrechnung nach der REB 23.003 in MWM-Libero. Vorteilhaft dabei ist, dass immer nur der Zuwachs per Datenart 11 an den Auftraggeber weitergegeben werden kann, so dass dieser auch nur den Zuwachs prüfen muss.
Die Schlussrechnung erhält der Auftraggeber auf einem USB-Stick. Dieser enthält den 3D Viewer DESITE CUSTOM mit dem 3D-Modell. Mit DESITE CUSTOM lässt sich das Modell des Neuzustandes und die damit verknüpften Dokumente wie Fotos, Aufmaße und Mengenermittlungen öffnen. In DESITE können die Abrechnungsdaten in speziellen Prüf-Formularen geprüft und die Prüfung auch dokumentiert werden.

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Erschienen in Ausgabe: August 2018 | Seite 39

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