von Redaktion
Erlebnislabyrinth in Chemnitz entsteht durch modulares Traggerüst
System Alfix Modul Metric 4.0 verfügt über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-8.22-932
Für ein spannendes Freizeitprojekt in Chemnitz realisierte die Projektabteilung von Alfix in enger Zusammenarbeit mit dem Gerüstbauunternehmen O&T Gerüstbau GmbH sowie dem Atelier Läßig eine außergewöhnliche Tragkonstruktion aus dem Modulgerüstsystem Alfix Modul Metric 4.0.
Anlässlich der Winterferien wurde auf dem Rathausplatz ein begehbares Labyrinth in Form eines Eisschlosses geplant und errichtet. Die statische Grundlage hierfür bildete das leistungsfähige Modulgerüstsystem des Unternehmens aus Großschirma (Sachsen). Dank hoher Systemflexibilität, präziser metrischer Rastergeometrie und hochbelastbarer Knotenverbindungen bot es optimale Voraussetzungen für die Umsetzung der gestellten Anforderungen der Veranstalter.
Atelier Läßig formte das temporäre Bauwerk gstelterisch aus
Mit Hilfe des Systems Alfix Modul Metric 4.0 wurde die vollständige Tragkonstruktion für das geplante Labyrinth konzipiert und ausgeführt. Die Gerüstkonstruktion bildete die Basis für die spätere Verkleidung und gestalterische Ausformung des Bauwerks durch das Atelier Läßig.
Zur Errichtung der Wände wurde das schmalste Feld des Systems einbohlig mit einer Feldbreite von lediglich 40 Zentimetern verwendet. Diese Bauweise erlaubte nicht nur die exakte Umsetzung der durch das Atelier Läßig geplanten simulierten Wandverläufe, sondern gleichzeitig auch die Aufnahme des statisch erforderlichen, erheblichen Ballasts.
Im Eingangsbereich sollten laut Auftraggeber - in einem Bogen verlaufend - drei Zugänge und vier Türme modelliert werden. Durch acht Anschlussmöglichkeiten am Alfix-Modulknoten sind unterschiedliche Winkelstellungen variabel realisierbar. Diese schaffen maximale Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Baukörper oder Sonderkubaturen und ermöglichen bei diesem Projekt unter anderem eine präzise und wirtschaftliche Ausformung der Turmspitzen.
Umfangreiche Ballastierung notwendig
Aufgrund der schlanken Wandkonstruktion, der geringen Bauteilquerschnitte sowie der vollständig geschlossenen Verkleidung war eine umfangreiche Ballastierung notwendig. Insgesamt wurden rund 30 Tonnen Ballast in die Konstruktion eingebracht. Um diese Lasten sicher aufzunehmen, wurden im Abstand von einem Meter zusätzliche Belagebenen mit den bewährten Alfix-Stahlböden eingebaut.
Die hohe Tragfähigkeit der vorgefertigten Systembauteile sowie der leistungsfähigen Knotenverbindungen gewährleistete eine sichere Lastabtragung innerhalb der Gesamtstruktur. Zur weiteren Stabilisierung des bis zu fünf Meter hohen Gerüstes wurden an den beiden gleichschenkligen Seiten des Labyrinths jeweils drei zusätzliche Stützfelder mit einer Breite von 70 Zentimetern am Gerüst angeordnet. Diese erhöhten die Gesamtsteifigkeit und stellten die erforderliche Kippsicherheit sicher.
Bauaufsichtliche Zulassung Z-8.22-932
Das System Alfix Modul Metric 4.0 überzeugt durch technisch ausgereifte, vorgefertigte Bauteile. Es verfügt über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-8.22-932.
Die Konstruktion basiert auf einer systematischen Anordnung von Riegeln und Stielen nach Baukastensystem, wodurch eine geringe Bauteilgröße bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit erreicht wird. Dies erleichtert Transport, Handling und Montage auf der Baustelle. Dank nahezu schraubfreier Verbindungen ist eine einfache und wirtschaftliche Handhabung des Gerüstes gewährleistet.
Metrische Systematik im 0,50-Meter-Raster
Die metrische Systematik mit Längen- und Breitenabmessungen im 0,50-Meter-Raster sowie die im gleichen Abstand von 50 Zentimetern angeordneten Modulscheiben erlauben sowohl eine präzise Anpassung an die geplanten Kubaturen als auch eine flexible Anordnung der Riegel- und Diagonalanschlüsse. Feldweiten von 0,40 bis 3,0 Metern können systematisch kombiniert werden. Neben Sonderkonstruktionen wie dem Labyrinth in Chemnitz kommt das Modulgerüstsystem Alfix Modul Metric 4.0 auch als Trag- und Hängegerüst oder Treppenturm zum Einsatz und deckt damit ein breites Anwendungsspektrum mühelos ab.
Foto: ALFIX GmbH
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