Rohrleitungs- und Kanalbau - von

Erdkabel einfach und sicher mit dem Pflug verlegen

Walter Föckersperger: Rohr- oder Kabelverlegung mit Pflugverlegesystem

Pauluszell – Die Walter Föckersperger GmbH bietet ab sofort ein komplettiertes, innovatives System für die grabenlose Kabel- und Rohrverlegung in praktisch allen Böden: Angefangen vom kleinen Verlegepflug FSP 22 bis hin zum großen FSP 280 mit Zugkräften bis 380 Tonnen verlegt das Foeck-Kabelpflugsystem in einem Arbeitsgang pro Tag bis zu 10.000 Meter Kabel und Rohre sicher ins Erdreich und spart hierbei über 50 Prozent der Kosten gegenüber der Verlegung mit dem Bagger. Somit steht dem Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Internets und Hochspannungs- Gleichstromtrassen nichts mehr im Wege.

Das Foeck-Verlegesystem ist nach Herstellerangaben das leis­tungsfähigste System am Markt, um Kabel und Rohre sicher und umweltschonend ins Erdreich zu bringen, es ist auch der Wegbereiter für die Zukunftstechnologien, die in Deutschland und überall auf der Welt benötigt werden: High-Speed-Internet und unterirdische Stromtrassen. Das innovative und durch Patente geschützte System funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der Verlegepflug – Foeck Plough – wird von bis zu zwei Zugmaschinen, mit der stärksten mobilen Seilwinde der Welt – dem Foeck Crawler – mit bis zu 360 Tonnen im Flaschenzug gezogen. Die Zugmaschinen stützen sich hierbei mit einem Abstützschild im Gelände ab, um die hohe Zugkraft aufzubringen.

Der selbst auch allradgetriebene Verlegepflug wird von der Zugmaschine durch ein Seil gleichmäßig gezogen und weitet hierbei durch sein Pflugschwert das Erdreich auf und legt im gleichen Arbeitsgang die Kabel oder Rohre sicher und schonend in der so entstandenen Kavität ab.

Auf diese Weise können bis zu 40 Kabel gleichzeitig oder Rohre mit einem Durchmesser von maximal 630 Millimeter in einem Arbeitsgang sicher in einer Tiefe von bis zu 2,5 Meter im Erdreich verlegt werden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob das Verlegegut in felsigem oder moorigem Gebiet verlegt wird. Der geringe Bodendruck der Windenfahrzeuge mit Gummigleisketten und die hohen Zugkräfte setzen dem System kaum Grenzen.

Ökologisch und nachhaltig – Kein Graben und minimaler Eingriff in die Natur
Neben der hohen Verlegeleis­tung besticht das Foeck-Verlegesystem insbesondere durch seine günstige Ökobilanz. So werden mit rund 50 Liter Dieselkraftstoff pro 1.000 Meter Verlegestrecke nur rund ein Drittel des Kraftstoffes verbraucht, der bei einer Verlegung mit der Fräse einzusetzen ist, und nur 10 Prozent des Kraftstoffverbrauches, der bei der Baggerverlegung aufzuwenden wäre. Darüber hinaus kann auf die Entfernung von Bäumen und Sträuchern größtenteils verzichtet oder diese ganz vermieden werden.

Auch sind durch die Verlegepflugtechnik von Walter Föckersperger in aller Regel keine naturschädigenden Vorarbeiten erforderlich, wie das Abtragen von Mutterboden oder Bodenstrukturveränderungen durch ausheben und anschließende Verdichtung des Bodens.

Für alle Bauunternehmen, die weltweit mit dem Foeck-Verlegesystem arbeiten, lohnt sich der Einsatz auch wirtschaftlich: Da in der Regel bei der Pflugverlegung keine aufwändige und teure Sandbettung notwendig ist, und die Kabel und Rohre mit der sehr hohen Verlegeleistung von bis zu 10.000 Metern pro Tag in einem Arbeitsgang ins Erdreich verlegt werden, sind die Verlegekosten im Vergleich zum alternativen Baggern oder Fräsen sehr gering. So ist das Foeck-Verlegesystem 20mal schneller als jeder Bagger und fünfmal schneller als Fräsen.

Aktuelle Neuentwicklungen
Walter Föckersperger präsentiert 2016 neben zahlreichen Detailverbesserungen zwei wesentliche Neuheiten:

• Den Foeck Plough FSP 280 mit einem Doppelzugpendel ist der zur Zeit leistungsstärkste Verlegepflug der Welt. Die von zwei Windenfahrzeugen generierten 360 Tonnen Zugkraft plus 20 Tonnen durch den eigenen starken Allradantrieb nutzt er, um das Erdreich gleichmäßig aufzuweiten und Kabel und Rohre bis 630 Millimeter sicher in bis zu 2,5 Metern Tiefe abzulegen.

• Eine neuartige Fernbedienung erlaubt es dem Maschinenführer erstmalig, den kompletten Verlegepflug in unwegsamen Gelände auch außerhalb des Führerhauses zuverlässig zu steuern. Hierdurch wird das Verlegesystem noch sicherer und einfacher in der Anwendung und kann komplett von nur zwei Personen bedient werden.

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Erschienen in Ausgabe: August 2016 | Seite 46

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