Rohr- und Kanalbau - von

Ein Werkstoff – ein System – viele Vorteile

Stadt Leutkirch setzt auf Kanalrohrsystem von Funke

Hamm – Das Zeitfenster für die Erschließung des neuen Wohngebietes „Beim Marienhof“ in Leutkirch war denkbar klein: In nur sechsmonatiger Bauzeit mussten der Straßenbau, die Installation der Schmutz- und Regenwasserkanalisation sowie die Verlegung der Leitungen für die Wasserversorgung auf der rund acht Hektar großen Erschließungsfläche abgeschlossen sein. Mit der Ausführung wurde die Kirchhoff Straßenbau GmbH, Direktion Baden-Württemberg, beauftragt.

Vor allem hinsichtlich der ambitionierten Zeitvorgabe legten Auftraggeber und Planer besonderen Wert auf Produkte, die sich einfach und flexibel anwenden lassen. Außerdem sollte das verwendete Rohrmaterial möglichst langlebig sein. Da die Stadt Leutkirch mit dem Werkstoff PVC-U bereits bei der Erschließung zweier anderer Neubaugebiete gute Erfahrungen gesammelt hatte und ein Materialmix vermieden werden sollte, fiel die Wahl schließlich auf das HS-Kanalrohrsystem SN 16 der Funke Kunststoffe GmbH, das neben den erforderlichen Rohren für Schmutz- und Regenwasser ein umfangreiches Sortiment an Formteilen bietet.

Bevor der erste Spatenstich erfolgen konnte, mussten Auftraggeber und Planer entscheiden, welcher Werkstoff für die Kanalisation zum Einsatz gelangen sollte. Neben wirtschaftlichen Aspekten spielten hier vor allem die Produkteigenschaften eine Rolle. Die Wahl fiel schließlich auf das HS-Kanalrohrsystem SN 16 von Funke. Wichtig waren Projektingenieur Thomas Knecht vom Ingenieurbüro Wasser-Müller GmbH nicht nur die guten hydraulischen Eigenschaften des Werkstoffs
PVC-U, mit dem der Planer bereits in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, sondern auch die Stabilität der Produkte: „Die Rohre von Funke verzeihen kleine Verlegefehler, die sich gerade bei straffen Zeitabläufen nie völlig ausschließen lassen.“
Funke-Fachberater Gerald Barth bestätigt die Robustheit der Rohre: „Die Produkte des HS-Kanalrohrprogramms eignen sich insbesondere auch für spezielle Tiefbauaufgaben, bei denen eine überdurchschnittlich hohe Ringsteifigkeit gefragt ist. “ Dass die Rohre des HS-Kanalrohrsystems dabei geringere Wandstärken aufweisen als Vergleichsprodukte aus anderen Werkstoffen, hat auch eine wirtschaftliche Komponente: Das geringe Eigengewicht erleichterte das Handling auf der Baustelle und sparte deshalb Zeit. „Das Stichwort ‚Wirtschaftlichkeit’ war uns wichtig. Wir waren auf der Suche nach Produkten aus einem Werkstoff, der strapazierfähig ist und eine lange Lebensdauer bietet, und die sich einfach und flexibel verlegen lassen“, sagt Robert Rühfel, Fachbereichsleiter Tiefbau und technischer Leiter der Eigenbetriebe der Stadt Leutkirch. „Die Rohre – die eingesetzte Baulänge betrug 3 Meter – lassen sich problemloser zum Einsatzort transportieren als zum Beispiel Rohre aus anderen, wesentlich schwereren Werkstoffen und sind auch im Graben leicht zu verarbeiten“, bestätigt Joachim Polier Knittel von F. Kirchhoff.

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Erschienen in Ausgabe: August 2015 | Seite 32

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