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e-power und Umweltprofi

Straßenfahrbare Baukompressoren mit Elektromotor

Coburg – Baukompressoren mit Elektro-Antrieb, neue Baugrößen bei den umweltfreundlichen Baukompressoren und neue Ausrüstungsmöglichkeiten, außerdem die komplette Baureihe von 14 Kilowatt bis fast 450 Kilowatt – Kaeser Kompressoren bietet auf der bauma für jeden Anwender das Passende.

Im Freigelände wird der Turm, bestückt mit M31 mit PE-Hauben in unterschiedlichen Farben, den Weg zu Kaeser weisen. Dort gibt es neben der „low-emission zone“ dieses Jahr zum ersten Mal auch eine „zero-emission zone“, in der Kaeser die neuen straßenfahrbaren Baukompressoren mit Elektromotor zwischen 15 und 30 Kilowatt präsentiert.
Die Erfolgsmodelle M27, M31 und M50 werden zukünftig neben dem Dieselantrieb auch mit Elektromotor lieferbar sein. Die Liefermengen liegen zwischen 2 und 5 Kubikmeter pro Minute, die Drücke zwischen 7 und 14 bar. Serienmäßig ist die Kompressorensteuerung Sigma Control smart mit Farbdisplay und die patentierte Anti-Frost-Regelung an Bord.
Die E-Maschinen sind überall dort einsetzbar, wo Strom verfügbar ist. Ihr großer Vorteil: Sie sind nicht nur leiser als dieselbetriebene Maschinen, die Betreiberkosten sind auch günstiger, da Strom- und Wartungskosten in der Regel niedriger sind. Außerdem haben sie natürlich keinerlei Emissionen und können damit auch in Gebäuden betrieben werden. Neben den straßenfahrbaren sind auch stationäre Varianten lieferbar. Kaeser Kompressoren ist der einzige Anbieter in der westlichen Hemisphäre, der straßenfahrbare Baukompressoren mit Elektromotor anbietet.
Bei den dieselbetriebenen Anlagen bringt Kaeser die neue Baugröße M125 auf den Markt, die die Lücke zwischen M115 und M130 füllt. Die Kompressoren eigenen sich bestens für den Einsatz innerhalb von Umweltzonen, da die Kraftpakete mit abgasarmem Deutz-Motor und serienmäßigem Dieselpartikelfilter ausgerüstet sind. Diese sind nach Abgasstufe IV beziehungsweise Tier 4 final zertifiziert. Mit 10 Kubikmeter pro Minute bei 12 bar ist die Anlage maßgeschneidert für zum Beispiel die Anforderungen beim Kabeleinblasen. Zusätzlich sind auch Varianten mit 10 bar und 14 bar Druck verfügbar. Sie verfügt über die Anlagensteuerung Sigma Control mobil. Diese gibt Auskunft über Betriebsdaten und meldet, wenn Wartungen anstehen. Der geneigt eingebaute Druckluftnachkühler optimiert nicht nur die Druckluftaufbereitung, er verhindert auch ein Einfrieren im Winter.
Weiterhin wird die neue M171 zu sehen sein. Sie ist mit dem Sechszylinder Deutz Motor ausgerüstet, erfüllt auch die strengste Abgasstufe IV beziehungsweise Tier 4 final und liefert bei 8,6 bar ein Volumen von 17,0 Kubikmeter pro Minute in Druckluft. Zusätzlich gibt es noch weitere Druckvarianten bis 14 bar. Vollgetankt bringt die Basisanlage unter 2,8 Tonnen auf die Waage und fällt damit in ihrer Größen-Klasse durch ein relativ geringes Betriebsgewicht positiv auf. Auch sie ist serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet und hat damit die Eintrittskarte in jede Umweltzone.
Als „größte“ Neuheit von Kaeser wird der Druckluft-Gigant M500-2 in der stationären Version zu sehen sein. Er produziert Druckluft von 4 bis 10,3 bar. Die maximalen Liefermengen variieren zwischen 38 Kubikmeter pro Minute (10,3 bar) und 45,8 Kubikmeter pro Minute (6,9 bar). Der trockenverdichtende Baukompressor ist vor allem für industrielle Anwendungen geeignet und durch die umfangreiche Serienausrüstung unter anderem perfekt auf die Bedürfnisse von Industrie-Vermieter zugeschnitten.

Kaeser Kompressoren SE auf der bauma 2016: Freigelände, Stand 708/15 und 17

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Erschienen in Ausgabe: April 2016 | Seite 55

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