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Dreimal teurer, aber zu wenig Platz!

RBB stoppt Bau von neuem Medienhaus – vorerst

Sogar die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen in der akuten Krise den Gürtel enger schnallen. Wobei deren Krise zunächst weniger etwas mit Inflation und gestiegenen Baukosten zu tun hat als offenbar vielmehr mit Intransparenz, Fehlplanung und selbstherrlicher Protzerei. Leidtragende dieser Missmanagement-Krise ist auch die Bauwirtschaft: Im Zuge des Skandals um die im August vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) entlassene Intendantin und ehemalige ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger hat der Sender nämlich beschlossen, den seit drei Jahren geplanten Neubau eines „digitalen Medienhauses“ in Berlin auf Eis zu legen.


Wie Recherchen von RBB-Journalisten offenlegten, liefen die Kosten des Bauprojekts unter der Regie des bis dato bestimmenden Managements komplett aus dem Ruder....

Bild:: Das in den 1960er-Jahren erbaute große Sendehaus des RBB an der Masurenallee in Berlin-Charlottenburg. (Foto: Flickr/Fred Romero)

 

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Erschienen in Ausgabe: Oktober 2022 | Seite 01

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