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Der CEO von JCB, Graem Macdonald (li.) und George Bamford, Sohn des JCB-Konzernchefs, Lord Anthony Bamford präsentierten dem internationalen Fachpublikum die neuen Maschinen.  (Foto: DBU/Ralf Emminger)
Der CEO von JCB, Graem Macdonald (li.) und George Bamford, Sohn des JCB-Konzernchefs, Lord Anthony Bamford präsentierten dem internationalen Fachpublikum die neuen Maschinen. (Foto: DBU/Ralf Emminger)

Drei neue 1-Tonnen-Minibagger

Britischer Baumaschinenhersteller JCB stellt seine neuesten Kompaktmaschinen vor

Berlin – Mit einer Show aus Licht und Sound hat der britische Baumaschinenhersteller JCB Anfang Juni seine drei neuen 1-Tonnen-Minibagger der Fachwelt vorgestellt. Branchenexperten und Journalisten aus ganz Europa waren der Einladung von JCB gefolgt und besuchten den Hauptsitz des Unternehmen im mittelenglischen Rocester.

JCB führt die drei neue Minibagger ein, um Kundenanforderungen aus unterschiedlichsten Branchen zu erfüllen.
Mit Betriebsgewichten von 1,6 bis 1,8 Tonnen umfasst die Reihe speziell für Vermieter das Modell 16C-1 mit konventionellem Heck und das erste 1,7-Tonnen-Modell von JCB als Nullheck-Version. Das brandneue Modell 18Z-1 wurde entwickelt für wechselnde Anforderungen in unterschiedlichsten Sektoren. Vervollständigt wird die Reihe mit dem Modell 19C-1 mit konventionellem Heckdesign, ideal für Kunden, die einen Premium-Minibagger mit ultimativer Leis­tung wollen.

Die wichtigsten Merkmale:
• Karosserie aus 100 Prozent Stahl für maximalen Schutz und problemlose Reparatur,
• Neues Design schützt Hydraulikzylinder und -schläuche,
• 10 integrierte Verzurrpunkte für einfachen und sicheren Transport,
• Schmierintervalle von 500 Stunden für geringe Wartungszeiten,
• Schwenkbares Kontergewicht für einfachen Zugang zu den Wartungspunkten,
• Separate Wartungsklappe für tägliche Routinekontrollen.

Kennzeichen der drei Maschinen ist ein gemeinsames Konstruktionsprinzip, das für verbesserte Langlebigkeit mit robuster Konstruktion und Wartungsfreundlichkeit sorgt, um Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren und die Produktivität für den Kunden zu erhöhen. Die neuen JCB-Minibagger wurden von Grund auf so entwickelt, dass weniger Gesamtbetriebskosten anfallen und die Bedienung erleichtert wird.

Bei allen drei Modellen wird das gleiche Laufwerk verwendet. Der abgeschrägte Laufwerksrahmen verhindert, dass sich Material anlagert. Dadurch lässt sich die Maschine einfacher reinigen, was zum Beispiel interessant für die Vermietung ist. Das Modell 16C-1 ist mit festem und ausfahrbarem Fahrwerk verfügbar, in einer Breite von 980 bis 1.330 mm. Das überarbeitete Leitraddesign garantiert eine bessere Fahrqualität und verhindert ein Blockieren der Kette in losem Material.

Als Standard werden „Short Pitch“-Gummiketten mit kleiner Teilung angeboten. Optional sind für alle drei Modelle Stahlketten erhältlich. Für das überarbeitete Planierschild sind nun zwei Ausführungen erhältlich: Standard-Schwinge oder verlängerte Version. Das Planierschild mit längerer Schwinge bietet mehr Hubhöhe und zusätzliche Stabilität. Darüber hinaus reicht der Löffel bis zum Planierschild heran, sodass man auch Restmaterial sauber aufnehmen kann.
Es sind zwei Oberwagenkonstruktionen verfügbar. Die eine ist für Modelle mit konventionellem Heckdesign und die zweite für die brandneue ZTS-Maschine vorgesehen. In bei-den Fällen zeichnet sich die Konstruktion durch einen optimierten Aufbau für einen ein-facheren Zugang zu Komponenten aus. Das Modell 18Z-1 wird sich voraussichtlich insbesondere in den südeuropäischen Märkten durchsetzen, in denen die Nachfrage nach stets kompakteren Abmessungen weiterhin zunimmt.
Robuste Verzurrösen wurden in die Rahmen aller drei Maschinen eingebaut, sodass der regelmäßige Transport für Vermietungsgeschäfte erleichtert und sichergestellt wird, auch dass die Ketten und Gurte nicht über das Gummilaufwerk gezogen werden.
Ausleger- und Löffelstiel der neuen Minibagger Generation sind als Kastenprofil ausgelegt mit drei unterschiedlichen Löffelstiellängen von 950 Millimeter, 1.100 Millimeter und 1.344 Millimeter. Ein 1.800-Millimeter-Ausleger mit obenliegenden Hubzylindern sorgt für maximalen Schutz für den Hydraulikzylinder. Alle Ausleger- und Löffelstielbolzen haben ein 500-Stunden-Schmierintervall für verringerte Stillstandzeiten und eine verlängerte Lebensdauer von Bolzen und Buchsen. Somit muss eine Schmierung nur als Bestandteil einer regelmäßigen Maschinenwartung durchgeführt werden.
Die Modelle 16C-1, 18Z-1 und 19C-1 werden von einem Perkins-Dieselmotor (12,2 Kilowatt/16,3 PS) angetrieben, die die zukünftigen Emissionsvorschriften erfüllen. Der Motor ist im Heck der Maschinen verbaut, sodass eine optimale Gewichtsverteilung erreicht wird. Wartungsfreundlichkeit war eine primäre Anforderung bei der Entwicklung. Das Kontergewicht kann zur Seite geschwenkt werden, um einen ungehinderten Zugang zum Motorraum und zur Batterie zu ermöglichen. Für tägliche Routinekontrollen gibt es eine separate Wartungsklappe.
Die komplett aus Stahl bestehenden Karosserieteile sorgen besonders für maximalen Schutz und lassen sich bei Bedarf problemlos reparieren. Über die rechte Seitenklappe hat man den Zugang zu Hydraulik- und Kraftstofftank sowie die Kühleinheit, wodurch die Wartungszeit reduziert und die Rentabilität erhöht wird.
Dank verbesserter Stabilität und optimierter Rundumsicht sollen die Minibagger zu den sichersten auf dem Markt zählen.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: Juli 2017 | Seite 44

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