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g Bentley (re.)  und Chris Barron von Bentley Systems in Berlin.(Foto: Zacharias)

Digitale Planung erleichtert ökologisches Bauen

Bentley Systems stellt BIM-Konzepte vor / Nachholbedarf in Deutschland

DBU/Berlin – Prävention von Flutkatastrophen oder die umfassende digitale Planung neuer Stadtteile und Industrieggebiete: Die Möglichkeiten von Building Information Modeling (BIM) in der Zukunft sind gewaltig, Bei der Internationalen Konferenz für Infrastruktur (FIDIC) vom 9. bis zum 11. September im Berliner Hotel Intercontinental stellte Greg Bentley, CEO des amerikanischen Bausoftware-Konzerns eindrucksvoll Zukunftsperpektiven der digitaslen Technologie vor.

In Zeiten von Bauboom und Klimawandel wird die Bedeutung von Building Information Modeling (BIM) immer vielfältiger. Greg Bentley, Chef einer der größten Giganten der Bausoftware hat bei seinem Vortrag vor mehr als 600 Teilnehmern der FIDIC 2018 Chancen, Nutzen und Notwendigkeiten der Digitalisierung in der Baubranche aufgezeigt. Das Zauberwort heiße mehr Kooperation für eine möglichst umfassende digitale Planung, sagte Bentley im Gespräch mit der Zeitung „Der BauUnternehmer“ Gemeinsam mit Chris Barron, den Chief Communications Officer nahm sich der Vorstandsvorsitzende und Firmengründer aus Philadelphia die Zeit, sein Konzept „Going digital“ zu erläutern. „Am besten wäre es, Kinder bereits im Grundschulalter spielerisch an die Digitalisierung herangeführt werden. Das sind die Bauuningenieure von morgen“, sagte Greg Bentley. Insbesondere in Deutschland sieht der Softwareentwickler im Vergleich mit den USA und Großbritannien noch Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Das berge jedoch auch die Chance, eine neue Generation an die zukunftsweisende Technologie heranzuführen. „Going digital“ sei nicht nur smart und effektiv, sondern auch von großem ökologischen Nutzen.

. Jasch Zacharias

Erschienen in Ausgabe: Seite 5| Oktober 2018

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