Baumaschinen - . Redaktion

„Alle meine Entchen“– Vorbereitungen zur Prüfung „Lawless Loader“. (Foto: Dietmar Puttins)
„Alle meine Entchen“– Vorbereitungen zur Prüfung „Lawless Loader“. (Foto: Dietmar Puttins)

Die Besten in der Arena

Case krönte Maschinenführer beim Case Rodeo Finale 2015

Turin – Zum zweiten Mal in Folge ging der Finne Janne Ensio Leppånen beim Internationalen Case Rodeo Finale als Gesamtsieger hervor. Das Finale dieses jährlichen Wettkampfs um den Titel des besten Baumaschinenführers fand vom 16. bis 18. Oktober im Case-Kundenzentrum in Monthyon bei Paris statt. Dort setzte sich Leppånen gegen 43 Konkurrenten aus 18 Ländern durch. Zum besten Team wurden die britischen Teilnehmer gekürt.

Die Prüfungen
• „Wild Wheels“: Bei dieser ers­ten Prüfung mussten die Fahrer mit einem Kompaktradlader 321F ZB samt Palette einen Slalomkurs durchfahren und die Palette dann absolut senkrecht auf einer zweiten absetzen, sodass das Case-Logo zu sehen war.
• Ergebnis: Platz 1 für Bendt Risom (Dänemark), Platz 2 für Primoz Erjavek (Slowenien) und Platz 3 für Norbert Kessler (Österreich).

• „Lawless Loader“: Hier lenkten die Fahrer einen Kompaktraupenlader TR270 auf einer schiefen Ebene durch einen Slalomparcours aus Leitkegeln. In der mit Wasser gefüllten Schaufel schwammen Plastik­enten.
• Ergebnis: Platz 1 für Janne Ensio Leppånen. Er schaffte die Aufgabe am schnellsten, ohne Wasser zu verschütten und mit der Höchstzahl an Enten in der Schaufel. Platz 2 für Richard Christian (Großbritannien). Platz 3 schaffte Marc Abresch (Deutschland.)

• „Cherokee Crawler“: Die Fahrer mussten einen Bolzen, der am Löffel eines Raupenbaggers CX210D hing, in einer bestimmten Reihenfolge in vier kleine Röhren einpassen. Platz 1 für Maxime Bruetschy (Frankreich), Platz 2 für Krzysztof Stachecki (Polen) und Platz 3 für Thomas Kristensen (Dänemark).

• „Big Thunder Backhoe“: Mit einem Baggerlader 695ST mussten die Fahrer nacheinander fünf Bälle von fünf Ständern heben und aus unterschiedlichen Entfernungen in einen Basketballkorb werfen.
• Ergebnis: Der Sieger, James Binks aus Großbritannien, warf fünf Körbe mit der besten Zeit. Platz 2 für Janne Hirsikangas (Schweden) und Platz 3 für Alf Taskdal (Norwegen).

Mehr als nur ein Wettbewerb
Die das Event beschließende Abendgala fand in der einstigen Abtei Royaumont rund 30 km nördlich von Paris statt (errichtet in den Jahren 1228 bis 1235). Das historische Gebäude ist heute ein Kunstzentrum. Giampiero Biglia, Marketing Director CNH Industrial Construction Equipment für Europa, Afrika und Nahost, zeichnete die besten Teilnehmer aus. Er sagte: „Fantastische Fahrer und Maschinen, ein technisch anspruchsvoller Wettbewerb und unheimlich viel Spaß: das sind die Zutaten für den mit jedem Jahr wachsenden Erfolg. Jeden Tag müssen Maschinenführer auf der Baustelle ihr Können unter Beweis stellen. Sie platzieren Rohre in schmalen Gräben, umfahren Hindernisse mit ihren Maschinen und graben auf exakt vorgegebene Tiefe aus. Das Case Rodeo bietet ihnen die einmalige Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in einem spielerischen Wettbewerb zu demonstrieren. In diesem Jahr gingen die Preise an Sieger aus vielen verschiedenen Ländern. Das ist ein sehr wichtiges Ergebnis, das die große Kompetenz unserer Maschinenführer auf dem gesamten europäischen Kontinent bestätigt.“

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: November 2015 | Seite 39

Zurück