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Deutscher Ziegelpreis 2021 geht an Rathaus in Dorfen

Deutscher Ziegelpreis 2021 geht an Rathaus in Dorfen

Erstmals online: Zwei Hauptpreise, fünf Sonderpreise und zehn Anerkennungen für herausragende Architektur vergeben

 In seiner zehnjährigen Geschichte ist der Deutsche Ziegelpreis 2021 erstmals durch den Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie weiteren Partnern ausgelobt worden. Die beiden Hauptpreise, mit jeweils 5.000 Euro dotiert, gingen an Diezinger Architekten aus Eichstätt für den beeindruckenden und zugleich unprätentiösen Ersatzneubau des Rathauses in Dorfen sowie an das ungewöhnliche, präsente Wohn- und Geschäftshaus Stylepark am Peterskirchhof in Frankfurt am Main von NKBAK, ebenfalls aus Frankfurt am Main.

 

Preisverleihung dauerte online unter Corona-Bedingungen nur eine Stunde

Die Verleihung des Deutschen Ziegelpreises wurde angesichts der aktuellen COVID-19-Lage kurzerhand als reines Webformat durchgeführt. In der rund einstündigen Online-Übertragung überreichte Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie e.V., die Preise virtuell. Als Moderation konnte die Architektin und Kuratorin der Architekturgalerie München Nicola Borgmann gewonnen werden.

 

Neben den beiden Hauptpreisen wurden fünf Sonderpreise mit einer Dotierung von je 2.000 Euro in den Kategorien „Einfach Bauen“, „Quartier“, „Geschosswohnungsbau“, „Nachwuchs“ und „Bauen im Bestand“ verliehen. Weitere zehn herausragende Projekte in monolithischer und mehrschaliger Bauweise aus verschiedenen Gebäudekategorien erhielten Anerkennungen.

 

„Es ist bemerkenswert, wie die Objekte des deutschen Ziegelpreises die positive Wahrnehmung des öffentlichen Raumes und somit insgesamt auch die Lebensqualität in den jeweiligen Regionen nachhaltig steigern“, so Frederichs. Beeindruckt von den beiden Hauptpreisen zeigt sich auch der diesjährige Juryvorsitzende Volker Kurrle, harris + kurrle Architekten: „Über die allgemeine Qualität der Architektur galt es zu bewerten, wie die Verfasser mit dem Material Ziegel umgehen. Ein Aspekt, der besonders in den heutzutage hochtechnisierten Zeiten immer wichtiger wird, sind die archaischen Gesichtspunkte aus dem Produktionsprozess, welche im Ziegel spürbar bleiben und dem Bedürfnis der Menschen nach authentischem Material sehr entgegenkommen. Die Qualitäten des Materials kommen bei beiden Hauptpreisen sehr gut zur Geltung.“

Bild: Der Hauptpreis für „Monolithische Bauweise“ ging an das Rathaus mit Sitzungssaal in Dorfen von Diezinger Architekten, Eichstätt.                                                       ( Foto: Stefan Müller-Naumann)

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Erschienen in Ausgabe: online

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