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Impressionen von der DEUBAUKOM 2016. (Foto: Rainer Schlimm / Messe Essen GmbH)
Impressionen von der DEUBAUKOM 2016. (Foto: Rainer Schlimm / Messe Essen GmbH)

DEUBAUKOM zieht positive Bilanz

Essen ist starker Messestandort für die Baubranche / Baufachmesse verzeichnet 25.000 Besucher

Essen – Die Fokussierung auf Schwerpunkte des Spezialbaus zahlt sich weiter aus. Aussteller, Besucher und Messeveranstalter zeigten sich mit der Entwicklung der DEUBAUKOM zufrieden. Insbesondere das Digitale Bauen sowie der Industrie- und Gewerbebau standen im Fokus des Besucherinteresses.

„Wir haben mit der 2014er-Ausgabe der DEUBAUKOM und der damit verbundenen Umstrukturierung des Messeformats gezeigt, dass wir als Messestandort flexibel auf Entwicklungen und Trends reagieren können“, sagte Messe-Essen-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt. „Das Votum der Besucher, aber natürlich auch die Gespräche mit den Ausstellern zeigen uns, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.“

Zum positiven Fazit beigetragen hat auch die Tatsache, dass sich die DEUBAUKOM neben ihren fachlichen Schwerpunkten ebenso mit gesellschaftlichen Fragestellungen wie den Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge oder dem barrierefreien Wohnen befasste. Im Rahmen des Kompetenzzentrums Holz stellten die Landesbetriebe Wald und Holz NRW die Vorteile von Holzbauten als Flüchtlingsunterkünfte vor. Die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik und die Ingenieurkammer Bau NRW widmeten sich dem Thema Barrierefreiheit und präsentierten hierzu ihre Lösungen.

Aussteller sind zufrieden
Zum zweiten Mal teilte sich die DEUBAUKOM in Kompetenzzentren und garantierte so ein schnelles und effizientes Zusammenkommen der Marktpartner. So hatten die Aussteller die Möglichkeit, sich mit einem Stand in direkter Nähe zum jeweiligen Branchenverband an einem Kompetenzzentrum zu beteiligen. Neben dem Kompetenzzentrum Holz präsentierte die Messe Essen jeweils im Verbund mit einem starken Partner die Kompetenzzentren Architektur, Bauen mit Komfort sowie das ausstellerstärkste Kompetenzzentrum Bau-IT und das Kompetenzzentrum Industriebau.

Da sich die DEUBAUKOM als erste Baufachmesse dem Bereich Industrie- und Gewerbebau widmete, freute der Erfolg dieses Kompetenzzentrums die Verantwortlichen im Besonderen: „Die Anforderungen an den Industrie- und Gewerbebau steigen stetig. Wir sind daher sehr zufrieden, dass die Aussteller dieses anspruchsvollen Marktes den Messestandort Essen als geeignete Plattform annehmen und positiv bewerten“, so Peter Lindner, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI).

Einen regen Zulauf verzeichnete auch die Bau-IT und sorgte für ein positives Echo unter den Ausstellern. „Die DEUBAUKOM ist mit dem Bereich Bau-IT sehr gut aufgestellt“, erklärte André Steffin, Mitglied der Geschäftsleitung G&W Software Entwicklung, die starke Nachfrage am Digitalen Bauen in Essen und verwies auf Besucherfrequenz und Nachmessegeschäft.

Steffin: „Wir haben ein neues Produkt vorgestellt, welches von unseren Kunden und Interessenten gut angenommen wurde. Wir sind angenehm überrascht und zufrieden mit der Resonanz auf unserem Messestand und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft.“

Besseres Messeergebnis durch Synergieeffekte
Auch auf den parallel zur DEUBAUKOM stattfindenden Fachmessen InfraTech, DCONex und acqua alta herrschte gute Stimmung. Insgesamt profitierten alle vier Messen untereinander von ihrer thematischen Nachbarschaft, da Besucher einer Messe auf den Parallelmessen relevante Schnittstellen vorfanden.

Das bestätigte der DCONex Veranstalter AFAG Messen und zog eine positive Bilanz der vierten DCONex: „Die exzellente und ideale Symbiose von DEUBAUKOM, InfraTech, acqua alta und DCONex brachte unseren Ausstellern und Fachbesuchern wertvolle Synergien. Mit dieser hochkarätigen und hochspezialisierten Informations-Plattform konnten wir und unsere Aussteller wichtige Experten und Entscheider, wie zum Beispiel Architekten und Bauingenieure, Bauträger und kommunale Planer sowie Immobilienentwickler erreichen. Die Qualität und die Kompetenz der Messebesucher und Kongressteilnehmer stimmte“, so Henning Könicke, Mitglied der Geschäftsleitung der veranstaltenden AFAG Messen GmbH Nürnberg – Augsburg und Projektleiter der DCONex Essen.

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Erschienen in Ausgabe: Februar 2016 | Seite 25

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