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Das neue „Zentralkrankenhaus Nordseeland“ in Hillerød.   (Foto: Herzog & de Meuron -­‐ Vilhelm Lauritzen Arkitekter)
Das neue „Zentralkrankenhaus Nordseeland“ in Hillerød. (Foto: Herzog & de Meuron -­‐ Vilhelm Lauritzen Arkitekter)

Dänemark sucht Bauunternehmen für Großprojekt-Offensive

35 Mrd. Euro sollen rund Kopenhagen bis 2024 verbaut werden

DBU/Berlin – Klotzen statt klec­kern. Mit diesen Worten könnte man eine Serie von Großbauprojekten beschreiben, die Dänemark in den kommenden Jahren realisieren will. Allein in der Region rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen sollen Bauvorhaben mit einem Gesamtwert von 35 Mrd. Euro realisiert werden. Die Inves­titionssumme entspricht ungefähr einem Achtel der Gesamtwirtschaftsleistung Dänemarks.

Zu den geplanten Großprojekten in der dänischen Hauptstadtregion gehören auch vier Krankenhaus-Großprojekte. Unter anderem soll ein neues „Zentralkrankenhaus Nordseeland“ in der Stadt Hillerod errichtet werden. Das Gebäude soll die Form eines gigantischen Kleeblatt gebaut werden und bereits 2021 bezugsfertig sein.
Darüberhinaus soll die Kopenhagener U-Bahn bis zum Jahr 2023 zehn neue Stationen erhalten.
Mit einer 28 Kilometer langen Stadtbahn sollen die Stadt Lyngby, nördlich von Kopenhagen, mit Ishoj verbunden werden, das westlich der Hauptstadt gelegen ist. 28 Haltestationen sollen errichtet werden. 2023/24 sollen die ersten Passagiere die Stadtbahn nutzen. Doch für die Vielzahl der GroProjekte ist das 5,7 Millionen Einwohner zählende Dänemark auch auf Unternehmen aus dem Ausland angewesen. Um ausländisch Bauunternehmen für die Projekte zu gewinnen, veranstaltet die dänische Wirtschaftsinvestitionsförderungsgesellschaft am 4. Oktober eine Bau-Konferenz in Kopenhagen. Auf der Veranstaltung können sich internationale Bauunternehmen über die geplanten Großprojekte informieren und Kontakt zu den Verantwortlichen der Bauprojekte aufnehmen.

Erschienen in Ausgabe: September 2017 | Seite 2

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