. Jasch Zacharias

Michael Gilka, Geschäftsführer der Bundesvereinigung mittelständischer Bauunternehmer (BVMB) beim BVMB-Neujahrsempfang. (Foto: Zacharias)

BVMB unterstützt StarkeSchiene in Deutschland

Mittelständische Bauunternehmen erwarten von der Bahn "konsequente Umsetzung"

DBU/ Bonn - Mit Zufriedenheit und einer klaren Forderung reagiert die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) auf die Botschaften zum Inkrafttreten der LuFV III. Bereits seit Anfang 2019 laufen dazu intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn AG auf oberster Führungsebene im Rahmen einer Zukunftsinitiative Bahnbau. Seitdem werden Maßnahmen entwickelt, die entsprechende Möglichkeiten bieten, die Produktivität zu erhöhen und schneller zu bauen. „Wir erwarten von der Deutschen Bahn AG, dass diese Maßnahmen im DB Konzern konsequent umgesetzt werden“ fordert in diesem Zusammenhang der BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka

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„Die Bauwirtschaft habe jetzt klare Signale“, begrüßt Gilka die Vereinbarung, „allerdings sind jetzt weitere konkrete Schritte zur Umsetzung nötig, damit die LuFVden gewünschten Erfolg bringt. Die Politik muss zügig den Flaschenhals Planung und Genehmigung aufweiten und hier effektiv für Beschleunigung sorgen.“

 

Die Deutsche Bahn AG und ihr Alleinaktionär Bundesrepublik Deutschland haben am 14. Januar die dritte Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung für die Eisenbahninfrastruktur im Land unterzeichnet. Diese regelt regelt insbesondere die Ersatzinvestitionen in das bestehende Eisenbahnnetz, bestimmt Qualitätskennziffern und Sanktionen bei Nichteinhaltung.

Die Laufzeit von zehn Jahren hat sich gegenüber der LuFV II verdoppelt. Investiert werden sollen insgesamt 86 Milliarden Euro in das Projekt "StarkeSchiene..  62 Millarden Euro steuert der Bund bei, 24 Milliarden Euro srtammen aus Eigenmitteln der Bahn.Damit stehen durchschnittlich 8,6 Mrd. Euro pro Jahr für Ersatzinvestitionen und Instandhaltung zur Verfügung. Das sind 54 Prozent mehr als im vergangenen Planungszeitraum. Zudem sollen die Dividendenzahlungen der DB-Infrastrukturunternehmen vollständig reinvestiert werden.

Die Investitionen fließen u.a. in die Erneuerung von jährlich rund 2.000 Kilometern Gleis und 2.000 Weichen. Ferner soll die Erneuerung von etwa 2.000 Eisenbahnbrücken in Angriff genommen.  Etwea sieben Mrd. Euro sind für die Stellwerkstechnik vorgesehen.

. Jasch Zacharias

Erschienen in Ausgabe: online

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