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BG Bau-Karte für Versicherte

Neuer Service zu Unfallversicherung

Berlin – „Mit der neuen BG Bau-Karte im Scheckkartenformat können Unternehmen jetzt deutlich machen, dass sie Verantwortung tragen und ihre Beschäftigten vor den Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten absichern.“ Das sagte Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau). Die neue Karte können Unternehmen für ihre Beschäftigten bestellen. Sie enthält wichtige Kontaktdaten der Unfallversicherung und Informationen, die nach berufsbedingten Unfällen und Erkrankungen notwendig sind.

Auch wenn die Unfallzahlen im Langzeittrend sinken, die Berufstätigen der Bauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen sind im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft einem hohen Risiko ausgesetzt. Über 100.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle und mehr als 13.800 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit registrierte die BG Bau allein im Jahr 2016. Mit ihren Beiträgen übertragen die Unternehmen die Haftung für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten auf die BG Bau und schützen so ihre Beschäftigten. „Mit der neuen Karte können die Unternehmen zeigen, dass sie ein wichtiger Teil der Solidargemeinschaft sind und sie können ihre Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausdrücken“, so Bergmann.
Vielen Beschäftigten sind die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht bekannt. Die BG Bau-Karte gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Arbeitnehmer über den speziellen Versicherungsschutz zu informieren. Versicherte Berufstätige, die im Besitz der
BG Bau-Karte sind, können im Falle eines Arbeitsunfalls beim Durchgangsarzt die nötigen Angaben machen. Sie wissen wer ihr Unfallversicherungsträger ist und haben die Kontaktdaten der BG Bau immer zur Hand.
Die BG Bau-Karte gibt es entweder als Standard-Variante oder als Standard-Plus-Version, wenn Unternehmen ihr Logo und die Mitgliedsnummer auf die Karte gedruckt haben wollen.

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Erschienen in Ausgabe: Oktober 2017 | Seite 3

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