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Bauzulieferer erwarten kaum Auswirkungen durch TTIP

Fachkräftemangel ist dringenderes Thema

Celle – Die deutschen Hersteller von Bauprodukten erwarten nicht, vom geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP zu profitieren. Das geht aus einer Studie der Heinze Marktforschung hervor. Demnach gaben zwei Drittel der befragten Unternehmen an, nur geringe oder gar keine Auswirkungen von TTIP zu erwarten. Lediglich sieben Prozent messen dem Abkommen eine große Bedeutung bei.

In der Rangliste verschiedener untersuchter Rahmenbedingungen landete das Thema damit nur auf dem vorletzten Platz. Viel mehr beschäftigen sich die Unternehmen dagegen mit dem Fachkräfte-Mangel sowohl im eigenen Unternehmen sowie auf Seiten der Bauausführenden. Auch Themen wie die Auswirkungen der Flüchtlingskrise und die Umsetzung neuer Energiestandards werden momentan als relevanter eingestuft.
Insgesamt ist die Stimmung unter den Herstellern ab er sehr gut: Die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage sowie die Aussichten auf das zweite Quartal erreichten einen neuen Höhepunkt. Die positive Stimmung äußert sich unter anderem in einer wachsenden Investitionsbereitschaft in den Bereichen Personal, Produktionskapazität und Verwaltungsgebäude.

Unter dem Begriff „Heinze Baukonjunktur-Klima“ führt die Heinze Marktforschung seit August 2015 vierteljährliche Befragungen zum Geschäftsklima unter Herstellern im Bereich Bau, Einrichtung und Ausstattung durch.

An dem Online-Access-Panel nehmen mehr als 700 Entscheider aus der Industrie teil.

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Erschienen in Ausgabe: Mai 2016 | Seite 5

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