von Jasch Zacharias

Bauwirtschaft begrüßt Strukturstärkungsgesetz

„Netzwerk Lausitz“ zur Begleitung des Strukturwandels in der Region gegründet

DBU/ Berlin - Der Bundestag und der Bundesrat haben dem Kohleausstieg- und dem Strukturstärkungsgesetz für Kohleregionen zugestimmt.Insgesamt 40 Milliarden Euro will die Bundesregierung für den Kohleausstieg und damit verbundene Strukturhilfen bereitstellen. Für die  zum Land Brandenburg und sachern gehörende Lausitz bedeutet das bis 2038 rund 17 Milliarden Euro. 

Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau bewertet die Beschlüsse positiv : „Die Verabschiedung von Strukturstärkungs- und Kohleausstiegsgesetz ist wichtig für den Strukturwandel in der Lausitz.“ Mit den Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz kann in die Zukunft dieser Region investiert werden. „Wichtig ist nun, dass tragfähige Konzepte entwickelt und umgesetzt werden, um die Gelder auch wirklich nutzbringend für die Lausitz auszugeben.“


Politik und Wirtschaft müssten jetzt alles dafür tun, dass die geplanten Maßnahmen auch zügig umgesetzt werden, damit die Lausitz ein attraktiver, zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt. Dazu Schreiner: „Die Bauwirtschaft wird ihr Knowhow in einem „Netzwerk Lausitz“ bündeln und die Strukturentwicklung mit Rat und Tat begleiten. Ein für uns wichtiges Ziel ist es, die rund 20.000 industriellen Arbeitsplätze in der Region zu sichern.“

 Die Bauwirtschaft sieht die Lausitz als zentrale Energie- und Innovationsregion in Brandenburg. So ist die Investitionsabsicht der BASF in den Standort Schwarzheide ein wichtiges Signal, dass die Region bereits auf dem Weg ist, neue Pfade zu beschreiten.

 

 

von Jasch Zacharias

Erschienen in Ausgabe: online

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