von Redaktion

Baubranche wird immer attraktiver für Auszubildende

Zahl der Lehrlinge steigt auf 43.000 - Branche investiert 400 Millionen Euro aus Berufsbildungsumlage

Gute Nachrichten für die Bauwirtschaft: Die Zahl der Auszubildenden ist  im vergangenen Jahr zum siebten Mal in Folge gestiegen. Mittlerweile sind es 43.000 junge Menschen, die ihre Zukunft in den Bauberufen sehen.  Das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) auf Grundlage jüngst von der Sozialkasse (Soka)  Bau veröffentlichter Zahlen.

Auch Zahl der Ausbildungsbertriebe ist um zwei Prozent gestiegen - trotz Corona-Pandemie

Für ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa sind die neuesten Zahlen ein Beweis für die hinzugewonnene Attraktivität der Baubranche bei jungen Menschen: "Die Zahl der Auszubildenden am Bau steigt weiter, nunmehr zum siebten Mal in Folge: Mittlerweile befinden sich rund 43.000 junge Menschen in Ausbildung, das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Zahlen der Ausbildungsbetriebe hat sich um fast zwei Prozent erhöht. Das sind äußerst erfreuliche Zahlen, die zum einen beweisen, wie attraktiv die Branche für die Jugendlichen ist. Zum anderen übernehmen immer mehr Baubetriebe die Verantwortung für die Fachkräftesicherung im eigenen Unternehmen, in dem sie ihren Fachkräftenachwuchs selbst ausbilden. Ohnehin leisten Handwerk und Mittelstand mit knapp 80 Prozent den Löwenanteil an der Ausbildung.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe zu den heute bekannt gewordenen aktuellen Zahlen der Soka-Bau.

Pakleppa weiter: „Knapp 15.000 junge Menschen haben in 2021 eine Lehre am Bau begonnen, das sind immerhin 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit leistet die Branche einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Sie hat dafür rund 400 Millionen. Euro allein aus der Berufsbildungsumlage investiert, ohne die zusätzlichen Kosten der Betriebe mit einzurechnen.

Das Baugewerbe ist eine attraktive Branche und bietet viele Aufstiegsperspektiven. Hinzu kommt, dass die in den kommenden Jahren anstehenden Bauaufgaben eine langfristige Beschäftigungsperspektive in der Bauwirtschaft bieten.“

 

 Bild: Die Qualität der bauhandwerklichen Ausbildung in Deutschland schafft berufliche Vorbilder:  Niklas Berroth (li.) und Julian Kiesl zählen  zu den besten Stahl- und Betonbauern in Europa.( Foto:  ZDB/Petra Reidel)

von Redaktion

Erschienen in Ausgabe: online

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