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ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nach der Unterzeichnung von LufV III.  (Foto: ZDBB)

Bau begrüßt Milliardenspritze für die Bahn

Bund und DB unterzeichnen Investitionspaket LufV III - 86 Milliarden Euro fließen ins Schienennetz

DBU/ Berlin - Das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn haben die dritte Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) unterzeichnet. In den nächsten zehn Jahren sollen insgesamt 86 Milliarden Euro in den Erhalt und die Modernisierung der Schieneninfrastruktur investiert werden. Von den gesamten Mitteln trägt der Bund 62 Milliarden Euro, also durchschnittlich 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommen Eigenmittel der Deutschen Bahn in Höhe von insgesamt 24,2 Milliarden Euro.

 

Bauindustrie und Baugewerbe begrüßten die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (kurz: LuFV III) zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn.Anlässlich derUnterzeichnung der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III) von Bund und DB AG erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB):

"Mit der Verstetigung der Investitionen in die Infrastruktur der Bahn im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung werden die richtigen Weichen gestellt. Mit den zur Verfügung gestellten Finanzmitteln erhalten die mittelständischen Firmen der Bauwirtschaft die erforderliche Planungssicherheit, um nachhaltig Kapazitäten für die anstehenden Bauaufgaben zu schaffen. Daher begrüßen wir die Vereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn ausdrücklich.

ZDB: Geld muss nun auch verbaut werden

Nun muss sichergestellt werden, dass die Gelder auch wirklich verbaut werden und es zu einem echten Update für die Bahninfrastruktur kommt. Neben den Investitionen in das Schienennetz geht es dabei auch um Bahnhöfe, Park&Ride-Parkplätze und andere schienennahe Komponenten aus dem Hoch- und Tiefbau. Wichtig ist, dass hierbei der heimische Mittelstand eingebunden ist und die Vergabepraxis durch Fach- und Teillosvergabe auch kleinere Bauunternehmen einbezieht. Nur wenn die gesamte Bauwirtschaft, deren Großteil nach wie vor die baugewerblichen Betriebe des Mittelstands ausmachen, an der Umsetzung der Investitionen mitarbeitet, kann es zu einer spürbaren Verbesserung für das Schienennetz kommen."

HDB: LUFV III ist großer Schritt hin zur Verstetigung der Investitionsmittel

Auch Dieter Babiel , Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) lobt die Unterzeichnung von LUFV III: "Die Bauindustrie begrüßt ausdrücklich die neue Leistungs- und Finanzierungs­vereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn. Sie ist ein großer Schritt hin zur Verstetigung der Investitionsmittel sowohl für eine nachhaltige Erhaltung und den Ausbau der Schieneninfrastruktur als auch für eine gesicherte Investitionsper­spektive für unsere Gleisbauunternehmen. Der Investitionshochlauf auf der Schiene ist damit gesichert".

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Erschienen in Ausgabe: online

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