Messe: Demopark - . Redaktion

Der Case CX60C wird grundsätzlich mit geräumiger Fahrerkabine geliefert, die in Komfort und Ausstattung nah Standard-Raupenbagger heranreicht.  (Foto: Case Construction Equipment)
Der Case CX60C wird grundsätzlich mit geräumiger Fahrerkabine geliefert, die in Komfort und Ausstattung nah Standard-Raupenbagger heranreicht. (Foto: Case Construction Equipment)

Ausgereifte Technik-Features und robuste Bauweise

Case Construction Equipment zeigte auf der demopark 2017 einen Querschnitt seiner neuen Minibagger-C-Serie

Turin (Italien) – Case Construction Equipment war auf der demopark in Eisenach wieder als Mitaussteller auf einem Gemeinschaftsstand mit Leica Geosystems präsent und stellte einen Querschnitt seiner neuen Minibagger C-Serie vor.

An den Start gingen ein 1,8 Tonnen schwerer CX18C, ein CX26C mit 2,65 Tonnen Einsatzgewicht und ein CX60C – mit knapp unter 6 Tonnen das Schwergewicht der Case-Minibaggerpalette. Das Leistungsspektrum reichte dabei von 17 PS beim CX18C über 25PS beim CX26C bis hin zu maximal 65 PS beim Spitzenmodell CX60C und stand damit für einen repräsentativen Querschnitt durch die gesamte Palette, die zurzeit sechs Modelle umfasst.
Während die beiden kleineren Maschinen auch mit Schutzdach erhältlich sind, wird der CX60C grundsätzlich mit geräumiger Fahrerkabine geliefert, die in Komfort und Ausstattung nah an die Vorbilder bei den Standard-Raupenbaggern heranreicht. Bei den größe­ren Minibaggern CX57C und CX60C gehören zum Beispiel eine Klimaautomatik, ein beheizter Fahrersitz vom Ausstattungsspezialisten Grammer, ein Radio mit integrierter Freisprecheinrichtung und ein hochauflösendes 5,7-Zoll-Farbdisplay zur reichhaltigen Komfortausstattung.
Bereits die kleinsten Modelle verfügen über ausgereifte technische Features, die man bei einem Minibagger in der Serienausstattung nicht erwartet. Dazu gehören etwa eine elektronische Wegfahrsperre, der automatische, zugkraftgeregelte Fahrstufenwechsel beim Fahrantrieb und hochwertig vergütete, spurtreue Longlife-Laufrollen in Doppelflanschbauweise für die Kettenlaufwerke.

Die Maschinen haben zwei Leis­tungsstufen für die Hydraulik und eine automatische Leerlaufrückstellung für den Motor. Mit Optionen, darunter eine Zweikreis-Zusatzhydraulik für Anbaugeräte, Schnellwechsler-Betätigung, Zusatzgewichte, Hebezeugpakete, Betankungsanlagen oder Rückfahrkameras, können die Minibagger an unterschiedlichste Einsätze angepasst werden.

Bei der Motorisierung setzt Case auf Dieseltechnik und Produkte aus japanischer Fertigung, die weltweit ihre Zuverlässigkeit und Standfes­tigkeit bewiesen haben. Neben Aggregaten von Mitsubishi und Kubota werden hauptsächlich Motoren von Yanmar verbaut.
Dabei sind die Motoren durchweg großzügig dimensioniert, was neben dem Leistungsangebot vor allem der Laufruhe und der geringen Geräuschentwicklung zugutekommt. Insgesamt liegen die Innengeräuschwerte der gesamten C-Serie sehr niedrig. So etwa bei nur 75 dB(A) beim CX37C.

Die robuste Bauweise zeigt sich in allen Details der neuen Minibagger-Serie. So stammen alle Stahlbauteile aus eigener Fabrikation und werden auf hochpräzisen Laserschweißanlagen und computergesteuerten Bearbeitungszentren produziert. Die Fertigung unterliegt einer permanenten Qualitätskontrolle.

Das Design der Arbeitsausrüs­tungen ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Verstärkte Buchsen und vergütete Bolzen, die mit einer Spezialverschraubung gegen Verdrehen gesichert werden, verlängern die Lebensdauer der Lagerverbindungen. Die Kolbenstange der Hubzylinder wird bei allen Modellen durch einen robusten Zylinderschutz gegen Beschädigungen im Einsatz gesichert.
CX17C und CX18C verfügen ferner über Zylinderschutz an Stiel- und Löffelzylinder. Bei den größeren Modellen sind an der Stielunterseite zusätzlich Verschleißschienen angebracht. Für eine lange Lebensdauer sorgt eine hydraulische Endlagendämpfung, die die harte Schläge im Einsatz auffängt und außerdem den Fahrkomfort erhöht.

Die robusten Gummikettenlaufwerke aller neuen Case-C-Serie-Minis haben spezielle Laufrollen mit Doppelflansch und selbst zentrierenden Kettengliedern. Das System sorgt vor allem auf schwierigen Böden für einen gleichmäßigen Kettendurchlauf und reduziert deren Verschleiß.
Bei größeren Minibaggern wie dem CX60C bietet Case auch Stahlketten an. Im Premiumangebot sind die Ketten mit gummiummantelten Stahlbodenplatten ausgestattet. Diese Ketten verfügen über die extra lange Standzeit einer Stahlkette und gleichzeitig über die untergrundschonende Eigenschaft einer Gummikette. Beim CX60C sorgt darüber hinaus ein dreiteiliger Kettenschutz für zusätzliche Sicherheit.
Gefertigt werden die neuen Minibagger überwiegend in San Mauro, dem Europäischen Kompetenz-Zentrum für Case-Hydraulikbagger. Dort wurde in den vergangenen Jahren in beträchtlichem Umfang in die Ausbildung der Fachkräfte und in ein modernes Qualitätsmanagementsystem investiert. San Mauro wird für Case den gesamten Weltmarkt mit Minibaggern beliefern. Bereits für das 2017 Jahr ist ein Ausstoß von zirka 3.000 Einheiten geplant.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: Juli 2017 | Seite 25

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