Newsticker

John Deere übernimmt Wirtgen-Gruppe

Fusion - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Ein Filetstück der deutschen Wirtschaft wird amerikanisch. Für 4,4 Mrd. Euro übernimmt der amerikanische Land- und Baumaschinenhersteller John Deere den familiengeführten Wirtgen-Konzern.  Die bisherigen Geschäftsführenden Gesellschafter, die Brüder Stefan und Jürgen Wirtgen, wollen sich bis zum Ende des Jahres vollständig aus dem Unternehmen zurückziehen.  Wie die Unternehmen weiter mitteilten, will John Deere die bestehenden Marken des Wirtgen-Konzerns nach Abschluss der Übernahme  weiterführen.

Während der US-Konzern John Deere vor allem für seine Traktoren und Mähdrescher bekannt ist, baut Wirtgen in erster Linie Maschinen für den Straßenbau. Zum Wirtgen-Konzern, der im rheinland-pfälzischen Windhagen seinen Hauptsitz hat, gehören neben der Marke Wirtgen (Asphaltfräsen, Bodenstabilisierer) auch die Marken Hamm (Verdichtungstechnik), Vögele (Straßenfertiger), Kleemann (Mobile Brech- und Siebanlagen) und Benninghoven (Asphaltmischanlagen). 

Im Jahr 2015 erzielte die Wirtgen-Gruppe einen Jahresumsatz von rund 2,5 Mrd. Euro und einen Gewinn von rund 168 Mio. Euro. 

Die Börse reagierte positiv auf die Übernahme-Nachricht. Der Aktienkurs der John-Deere-Muttergesellschaft legte um 3,6 Prozent zu. 

Minister Duin zu Besuch bei Langendorf

Unternehmen - . Redaktion

Waltrop - Der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes
Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, hat am 9. Mai 2017 die Langendorf GmbH in Waltrop besucht.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Standortsituation der Langendorf GmbH in Waltrop (Landkreis Recklinghausen). Das Gelände, auf dem die Neufahrzeuge hergestellt werden, bietet langfristig keine Perspektive für eine Erweiterung. 

Begleitet wurde der Wirtschaftsminister von einer hochrangigen Delegation. Landrat Cay Süberkrüb, die Waltroper Bürgermeisterin Nicole Moenikes und der Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaft der Stadt Waltrop, Dominik Schad, begleiteten Garrelt Duin, um sich vor Ort ein Bild der Situation zu machen.

Neben der Standortsituation wurde auch das Thema Fachkräftemangel und Ausbildung angesprochen. Dr. Klaus P. Strautmann bekräftigte erneut die hohe Qualifizierung der Langendorf-Mitarbeiter. Daraus resultierend zeigte er auf, dass gute Fachkräfte nur schwer zu finden sind. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein, wird auch weiterhin die Ausbildung im Unternehmen von jungen Menschen zu qualifizierten Mitarbeitern forciert. Gegenwärtig werden über 30 Auszubildende bei Langendorf beschäftigt. Bei 275 Mitarbeitern liegt somit die Ausbildungsquote mit über 10 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. 

Wirtschaftsminister Duin und seine Begleiter zeigten sich hoch beeindruckt von der Nutzfahrzeugproduktion in Waltrop und sicherten Ihre Unterstützung bei der Realisierung einer kommenden Flächenlösung am Standort in Waltrop zu. „Alle Beteiligten arbeiten eng zusammen, um der Langendorf GmbH eine gute Standortperspektive in Waltrop zu bieten“, sagte Landrat Cay Süberkrüb zum Abschluss des Besuchs.

Bilanz: Stihl erfolgreich wie nie zuvor

Unternehmen - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Die Waiblinger Unternehmensgruppe Stihl hat im Geschäftsjahr 2016 mehr Umsatz erwirtschaftet als jemals zuvor in der 90-jährigen Firmengeschichte. Wie Stihl Ende April mitteilte, erwirtschaftete die Stihl-Gruppe einen Jahresumsatz von 3,46 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 2015 bedeutet dies ein Umsatzplus von 6,6 Prozent. Rechnet man Wechselkursveränderungen heraus, ergibt sich sogar ein stolzes Plus von 9,5 Prozent. Auch für die Zukunft ist die Unternehmensgruppe positiv gestimmt. Wie Stihl-Vorstandsvorsitzender Bertram Kandziora auf der Bilanzpressekonferenz mitteilte, erwartet das Unternehmen in diesem Jahr eine „noch deutliche höhere Nachfrage“ als im Vorjahr – insbesondere bei den Akku-Geräten des Unternehmens. Stihl plane an seine Stammsitz erhebliche Investitionen. Derzeit suche das Unternehmen etwa 100 Mitarbeiter allein für das Stammhaus, so Kandziora.  

Porr strukturiert Polen-Geschäft um

Unternehmen - . Heiko Metzger

DBU/Berlin - Der österreichische Baukonzern Porr schließt seine beiden polnischen Tochtergesellschaften zusammen.  Wie Porr mitteilte, erhofft sich das Unternehmen durch die Fusion von Porr Polska Infrastructure und Porr Polska Construction "eine weiterhin dynamische Entwicklung auf dem polnischen Markt". Die neue Gesellschaft, die Porr S.A., beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter und soll in diesem Jahr eine Produktionsleistung von über zwei Milliarden polnische Zloty (rund 475 Mio. Euro) erbringen. 

Derzeit arbeitet Porr an mehreren nennenswerten Projekten in Polen, darunter an den Schnellstraßen S8, S6, S17, S6/11, am Jozef Pilsudski Museum in der Stadt Sulejowek und am Hauptquartier des Universitätskrankhauses in Krakau-Prokocim. 

Peksaglam verlässt Wacker Neuson

Unternehmen - . Redaktion

München – Der Vorstandsvorsitzende der in München ansässigen Wacker Neuson SE, Cem Peksaglam, verlässt das Unternehmen. Wie der Kompaktmaschinen- und Baugerätehersteller schreibt, hat Peksaglam dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er nach der erfolgreichen strategischen Neuausrichtung des Konzerns für eine Verlängerung seines Vertrages nicht zur Verfügung steht und beabsichtigt, sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der sechsjährige Vertrag von Cem Peksaglam läuft im August 2017 aus. 

Yanmar baut Vertrieb um

Unternehmen - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Der japanische Baumaschinenhersteller Yanmar treibt die Umstrukturierung seines Europageschäfts weiter voran. Wie das Unternehmen mitteilte, hat Yanmar zum 1. April seine Vertriebsabteilungen in Frankreich und Deutschland unter einer Führung zusammengefasst. Künftig werden Verkauf und Vermarktung „der gesamten Kompakt-Baumaschinen der Marke Yanmar und angegliederten Schaeff-Produkte“ vom Europa-Hauptquartier des japanischen Konzerns im westfranzösischen Bezannes gesteuert.

Caterpillar zieht von Peoria nach Chicago

Unternehmen - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar zieht um. Wie das US-amerikanische Unternehmen mitteilte, will der Konzern seine Zentrale von Peoria im US-Bundesstaat Illinois in die ungefähr 240 Kilometer entfernte Wirtschaftsmetropole Chicago verlegen. Der neue Standort sei für Kunden und Händler leichter erreichbar und für hochqualifizierte Mitarbeiter attraktiver. Somit unterstütze der neue Standort die weltweite Geschäftstätigkeit des Unternehmens, teilten Caterpillar und Vertriebspartner Zeppelin Baumaschinen GmbH mit.

Jobboom sorgt für Beschäftigungsrekord

Konjunktur - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Noch niemals zuvor waren so viele Menschen wie aktuell in Deutschland erwerbstätig. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die die Bundesagentur für Arbeit im Februar vorgelegt hat. Demnach waren im viertel Quartal 2016 43,7 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag die Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland noch um rund 250.000 niedriger. Laut Arbeitsagentur sind die meisten neuen Jobs im Dienstleistungssektor entstanden. Doch auch das Baugewerbe schuf binnen Jahresfrist landesweit 19.000 neue Jobs. Indes sank die Zahl der Industriearbeitsplätze im Jahresvergleich um 49.000 Stellen.                     

Implenia übernimmt Bilfinger Hochbau

Branche - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Innerhalb eines halben Jahre ist die Bilfinger Hochbau GmbH zum zweiten Mal verkauft worden. Nachdem im Juni der schwedische Investor EQT das Unternehmen mit Sitz im hessischen Neu-Isenburg übernommen hatte, gab Bilfinger Hochbau nun bekannt, dass die schweizerische Implenia neuer Eigentümer des Unternehmens wird. Mit rund 1.000 Mitarbeiter erwirtschaftet Bilfinger Hochbau eine Jahresleistung von etwa 450 Mio. Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Rekordauftrag für Zeppelin

Unternehmen - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Der Baumaschinenhändler Zeppelin hat den größten Einzelauftrag seiner Firmengeschichte an Land gezogen. Wie der Konzern aus Garching mitteilte, wird das Unternehmen Caterpillar-Bergbaumaschinen im Gesamtwert von 65 Mio. US-Dollar nach Armenien liefern.  In dem drei Millionen Einwohner zählenden Staat im Kaukasus sollen die Cat-Maschinen in einer Goldmine südöstlich der Hauptstadt Jerewan zum Einsatz kommen. Käufer der Maschinen ist der US-amerikanischen Bergbaukonzern Lydian International.

Europas Bauwirtschaft im Aufwind

Konjunktur - . Heiko Metzger

DBU/Berlin – Die europäische Bauwirtschaft ist auf Erholungskurs. Wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut ifo Ende Januar mitteilte, lag die Bauleistung des Jahres 2016 in Europa zwei Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Auch für die Jahre bis 2019 rechnet das Münchner Forschungsinstitut mit einem Wachstum in gleicher Größenordnung. Basis für die Prognose bilden die Berechnungen des europäischen Forschungsnetzwerks Euroconstruct, dem auch das Münchner Ifo-Institut angehört. Die stärksten Impulse für die europäische Bauwirtschaft kamen laut Untersuchungsergebnissen aus dem Wohnungsbau. Hier sei im vergangenen Jahr ein Leistungsplus von sieben Prozent erreicht worden, schreibt Ifo.